Der Name setzt sich zusammen aus dem ersten Buchstaben des griechischen Alphabets und der lateinischen Bezeichnung für „Wind“ – schließlich ist alpha ventus der erste deutsche Offshore-Windpark. Den edlen Namen hat das Projekt übrigens noch nicht sehr lange: Das Genehmigungsverfahren für die Errichtung des Parks am heutigen Standort wie auch die ersten Schritte auf dem Wege zu seiner Verwirklichung fanden noch unter der alten Projektbezeichnung "Testfeld Borkum West" statt.
Der erste deutsche Offshore-Windpark
Die Offshore-Windkraft ist eine tragende Säule der Energiewende. Mit alpha ventus wurde 2010 der erste deutsche Offshore-Windpark in Betrieb genommen: ein Pionierprojekt der Energieversorger EWE, E.ON und Vattenfall und die Grundlage für den Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland. Seitdem speist alpha ventus kontinuierlich klimafreundlichen Strom ins deutsche Versorgungsnetz ein. In den Jahren 2011 und 2012 waren es jeweils rund 267 Gigawattstunden – das entspricht dem Jahresverbrauch von rund 70.000 Haushalten.
Pressemitteilung vom 26. April 2013
Kontinuierlich gute Erträge – alpha ventus zieht Bilanz für 2012
2012 lag der Jahresertrag von alpha ventus erneut über den Erwartungen. Im vergangenen Jahr hat der erste deutsche Offshore-Windpark 267,8 Gigawattstunden Strom ins Übertragungsnetz eingespeist. Der Energieertrag liegt damit 15,3 Prozent über dem ursprünglich prognostizierten Wert. Die gute Ertragstendenz schreibt sich auch für das erste Quartal 2013 fort.
Das Windjahr 2012 erwies sich für die Betreiber EWE, E.ON und Vattenfall als besonders ausgeglichen. Im Unterschied zum Jahr 2011, das über die Wintermonate hohe Ausbeuten lieferte, verteilten sich die Erträge 2012 nahezu gleichmäßig über das Jahr. Im ersten Quartal 2013 setzt sich die positive Ertragstendenz fort. Alpha ventus speiste von Januar bis März mit über 63 Gigawattstunden annähernd so viel Strom in das Übertragungsnetz ein wie im Vergleichszeitraum 2012. ...weiter
Projektleiter-Blog und Newsletter zu DanTysk – Riffgat Bautagebuch
Offshore Bauen - Hautnah
Den Bau der Offshore-Windparks DanTysk und Riffgat können Interessierte von nun an fast hautnah am Computer miterleben. Beide Folgeprojekte von alpha ventus sind aktuell mit der Errichtung auf See in der „heißen Phase“ angekommen.
Der Offshore-Windpark DanTysk gehört zu den ersten großen Windparks, die aktuell in der deutschen Nordsee gebaut werden. Der Windpark entsteht etwa 70 km vor Sylt. In seinem Blog schreibt Holger Grubel, Vattenfall Projektleiter DanTysk, über seine Erfahrungen und Herausforderungen bei diesem Projekt. „Wir möchten die Leser über den aktuellen Projektstand informieren und planen dazu tägliche Postings in Form von Berichten, Bildern und Videos. Mit dieser Herangehensweise wollen wir unsere Kommunikation noch aktiver und transparenter gestalten.“, erläutert Grubel. Die Blogeinträge können hier direkt abonniert werden.
Wer den Bauverlauf lieber von einer faktischen Seite mitverfolgen möchte, hat die Möglichkeit die Logbuch News auf der Webseite DanTysk.de abzurufen oder kann dazu den Newsletter abonnieren.
Einen ähnlichen Service bietet auch das Projekt Riffgat an: Rund 15 Kilometer nordwestlich von Borkumerrichtet EWE den Offshore-Windpark, der noch in diesem Jahr fertig gestellt werden soll. Über die Baufortschritte informiert das Riffgat Bautagebuch.
Woher kommt der Name "alpha ventus"?
Wo liegt alpha ventus?
Der Standort befindet sich ca. 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum, im Bereich der so genannten Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) und damit außerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Die Eckkoordinaten des Windparks sind:
54° 00,0’ N 6°34,4’ E
54° 01,6’ N 6°34,4’ E
54° 01,6’ N 6°37,3’ E
54° 00,0’ N 6°37,4’ E
Kann man alpha ventus besichtigen?
Die Besichtigung von alpha ventus ist aus Sicherheitsgründen leider nicht möglich. Der Windpark darf nur von speziell ausgebildetem Personal betreten werden und ist auch für Schiffe gesperrt, die nicht zum Service-Team gehören.
Was bedeutet "DOTI"?
Die DOTI ist die Betreibergesellschaft von alpha ventus. Die "Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG" (DOTI) wurde im Juni 2006 gegründet, um den Windpark alpha ventus zu errichten und zu betreiben. Gesellschafter sind die EWE AG (47,5%), die E.ON Climate & Renewables Central Europe GmbH und die Vattenfall Europe Windkraft GmbH (je 26,25%). Firmensitz der DOTI ist Oldenburg.
Kann man bei alpha ventus arbeiten? Wo muss ich mich bewerben?
Der Windpark alpha ventus ist ein gemeinsames Projekt der Unternehmen EWE, E.ON Climate & Renewables Central Europe GmbH und Vattenfall Europe Windkraft GmbH. Das Projekt bzw. die Betreibergesellschaft DOTI stellt selbst kein eigenes Personal oder Praktikanten ein, sondern deckt seinen Personalbedarf aus den jeweiligen Fachabteilungen der drei Konsortialunternehmen.
Bewerbung sollten deshalb immer direkt an die Unternehmen gerichtet werden, entsprechende Informationen finden Sie auf den jeweiligen Internetseiten.
Weiter Stellenangebote im Offshore-Bereich – z.B. Industriekletterer, Ingenieure oder HSE-Beauftragte – sind z.B. bei den Turbinen-Herstellern AREVA Wind bzw. REpower (beide mit Produktionsstandort Bremerhaven) zu finden.
Kann man ein Praktikum oder eine Diplomarbeit bei alpha ventus absolvieren?
Für Praktika und Diplomarbeiten gilt dasselbe wie für volle Arbeitsstellen. Bewerbungen sind direkt an die jeweiligen Personalabteilungen der Konsortialpartner EWE, E.ON Climate & Renewables und Vattenfall Windkraft zu richten.
Wo finde ich weiterführende Informationen zu alpha ventus?
Die Hintergründe zu alpha ventus finden Sie zusammengefasst in unserer Broschüre und im Presse-Factsheet.
In einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG werden Wirtschaftlichkeit und die Kosten generell thematisiert, den Download finden Sie hier...
Einen detaillierten Überblick über den Bauverlauf bietet folgende Publikation: Stiftung Offshore-Windenergie (Herausgeber), „alpha ventus, Unternehmen Offshore“, Bielefeld, 2010;
Die Ökobilanz des Windparks ist vom Lehrstuhl „Energiesysteme und Energiewirtschaft“ der Ruhr-Universität Bochum mit einem sehr positivem Ergebnis untersucht worden. Die Details finden Sie in folgender Publikation: Prof. Dr.-Ing. Hermann-Josef Wagner, „Die Ökobilanz des Offshore-Windparks alpha ventus.“; Reihe „Energie und Nachhaltigkeit“, Band 3.; Lit-Verlag, Berlin 2010, 19,90 Euro; ISBN: 978-3-643-10927-9
Wo finde ich weitere Informationen zur Windenergie?
Bitte richten Sie Ihre allgemeinen Fragen zur Windenergie an die entsprechenden Verbände und politischen Institutionen. Eine aktuelle Übersicht der Kerndaten zu Erneuerbaren Energien – darunter auch der Windenergienutzung – finden Sie beim Bundesumweltministerium.
Die Verwendung von Windenergie im deutschen Verbundnetz regelt das Erneuerbare Energien Gesetz EEG – unabhängig von der Nachfrage einzelner Industriesektoren. Einen Überblick finden Sie hier...
Aktuelle Daten & Statistiken sowie Angaben zu allgemeinen technischen Hintergründe und Statistiken finden Sie beim Bundesverband Windenergie.
Wo finde ich die Stiftung Offshore Windenergie?
Die "Stiftung Offshore Windenergie" (Stiftung der deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See) war aktiv in Planung und Bau von alpha ventus einbezogen. Die DOTI GmbH hat 2006 die Rechte der Windparkgenehmigung von der Stiftung Offshore-Windenergie gepachtet. Siehe: www.offshore-stiftung.com
Häufige Fragen zu alpha ventus
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Medienberichte
alpha ventus im TV und Internet
Ausgewählte Medienbeiträge:
Deutschlandfunk vom 04.04.2012: Forschung aktuell: Sonartransponder
WDR vom 17.1.2012: Quarks & Co., Blackout Deutschland - Revolution im Stromnetz
ZDF vom 8.1.2012: Windkraft-Poker an der Nordsee
ZDF logo! vom 29.8.2011: Reporterin Swantje im Offshore-Windpark
Hamburger Abendblatt vom 07.07.2011: alpha ventus - wo große Räder gedreht werden
Hamburger Abendblatt vom 29.06.2011: Mehr Strom als erwartet.
DW TV vom 28.04.2010: Made in Germany
SPIEGEL-Online Videospezial über Offshore-Windkraft
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