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Pressemitteilung vom 27. April 2010

27/04 2010

Deutschlands erster Offshore-Windpark alpha ventus wird feierlich eröffnet

 Gemeinsam eröffnen heute Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und die Vorstandsvorsitzenden von EWE, Dr. Werner Brinker, E.ON, Dr. Wulf Bernotat sowie Vattenfall Europe, Tuomo Hatakka, im Rahmen einer Festveranstaltung in Norddeich Deutschlands ersten Offshore Windpark. Alpha ventus ist der erste Hochsee-Windpark seiner Art in deutschen Hoheitsgewässern. Er markiert den Beginn einer neuen Ära der umweltfreundlichen Stromgewinnung in Deutschland – fernab der Küsten in der offenen See, in großen Wassertiefen und unter Einsatz modernster Technik. Gebaut wurde alpha ventus 45 Kilometer vor der Küste der Insel Borkum von einem gemeinsamen Konsortium der Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall Europe, die hierfür die Investitionssumme in Höhe von 250 Millionen Euro aufgewendet haben. Neben der reinen Stromgewinnung dient alpha ventus auch als Testfeld für Forschungsprojekte in Sachen Naturschutz, die vom Bundesumweltministerium gefördert werden. Der Windpark wird zudem wertvolle Erkenntnisse im Hinblick auf den Einsatz und die weitere Entwicklung der Offshore-Windenergie liefern.

Anlässlich der offiziellen Eröffnung von alpha ventus sagt Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen: „Die Nutzung der Windenergie wird die zentrale Rolle im Energiemix der Zukunft spielen. Offshore-Windparks sind dabei eine entscheidende Größe. Unser Ziel ist eine installierte Offshore-Leistung von 25.000 MW bis zum Jahr 2030. Alpha ventus ist der Anfang, ist die Pionierarbeit, die uns das Tor ins Zeitalter der Erneuerbaren weit öffnet. Investoren, Anlagenhersteller und Netzbetreiber sind mit diesem Testfeld ein hohes Risiko eingegangen. Das nicht nachlassende Engagement, die Beharrlichkeit und Kreativität haben sich gelohnt: Die beim Bau von alpha ventus gesammelten Erfahrungen werden allen künftigen Offshore-Windparks zugute kommen.“

Bereits jetzt zeigt sich, dass alpha ventus unmittelbaren Einfluss auf Folgeprojekte von EWE, E.ON und Vattenfall hat. Dr. Werner Brinker, Vorsitzender des Vorstandes der EWE AG, erklärt hierzu: „Heute krönen wir mit der Inbetriebnahme von alpha ventus ein beispielgebendes Pionierprojekt. Damit geben wir den Startschuss für die Nutzung der Meereswindenergie in der deutschen Nordsee. Die Offshore-Technologie ist ein Zukunftsthema mit großem Innovations- und Wachstumspotenzial und bietet große Chancen. Wir wollen an dieser Entwicklung teilhaben und treiben sie deshalb aktiv voran – mit Referenzprojekten wie alpha ventus und mit Investitionen in weiterführende Offshore-Windparks, wie z. B. in den Bau von Riffgat 15 Kilometer vor Borkum“.

Dr. Wulf Bernotat, Vorstandsvorsitzender der E.ON AG, erklärt: „Alpha ventus ist ein großer Schritt für den Ausbau der Windkraft auf dem Meer. Mit diesem Pionierprojekt haben wir bei E.ON unsere große Offshore-Erfahrung mit küstennahen Windparks um echtes Hochsee-Know-how erweitert, sodass wir jetzt weitere küstenferne Tiefwasserprojekte wie in der deutschen Nord- und Ostsee angehen können.“    

Tuomo Hatakka, Vorstandsvorsitzender der Vattenfall Europe AG: „Dies ist ein guter Tag für die Offshore-Windenergie in Deutschland. Unsere Unternehmen haben großen Teamgeist gezeigt und mit alpha ventus nachgewiesen, dass die Nutzung der Offshore-Windenergie auch unter den schwierigen natürlichen Rahmenbedingungen in Deutschland machbar ist. Vattenfall zählt bereits heute zu den weltweit führenden Unternehmen im Offshore-Windbereich. Die Stromerzeugung aus Wind ist für Vattenfall ein wesentlicher Baustein unserer Strategie ‚Making Electricity Clean’, mit der wir unsere Stromerzeugung bis 2050 klimaneutral gestalten.“

Der Betrieb von alpha ventus kann auch im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam direkt auf den Windpark. Sie finden den Link auf die Webcam unter www.alpha-ventus.de.

Ihr Ansprechpartner:

Lutz Wiese, Pressesprecher - kontakt@alpha-ventus.de - Tel: +49 40 63 96 22 63

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alpha ventus

Alpha ventus ist der erste deutsche Offshore-Windpark. Das Pilotprojekt, das rund 45 Kilometer vor der Küste Borkums gebaut wurde, liefert grundlegende Erfahrungen mit Bau und Betrieb von Offshore-Windparks in Deutschland. Im Testfeld alpha ventus kommen insgesamt zwölf Windenergieanlagen der 5-Megawatt-Klasse zum Einsatz: sechs Anlagen des Typs Areva Multibrid M5000 sowie sechs Anlagen der REpower 5M. Darüber hinaus werden für die Windenergieanlagen zwei Arten von Stahlfundamenten eingesetzt. Während die Areva Multibrid-Anlagen auf so genannten Tripods stehen, werden für die REpower-Anlagen so genannte Jacket-Fundamente gewählt.

Zum ersten Mal werden solche Anlagen küstenfern in 30 Meter Wassertiefe errichtet und betrieben. Die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse sollen in Konstruktion, Bau und Betrieb zukünftiger Offshore-Anlagen einfließen. EWE, E.ON und Vattenfall haben für die Realisierung des Windparks alpha ventus die „Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG“ (DOTI) gegründet. Unter der Bezeichnung „Borkum West“ hat DOTI die Genehmigungsrechte an dem Testfeld von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Stiftung Offshore-Windenergie) gepachtet.

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Pressemitteilung vom 16. November 2009

Das Dutzend ist voll: EWE, E.ON und Vattenfall errichten zwölfte und letzte Windkraftanlage für alpha ventus

 Deutschlands erster Offshore-Windpark alpha ventus steht: Heute früh um 7.13 Uhr hat das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall, die Deutsche Offshore- Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI), die zwölfte und damit letzte Windkraftanlage erfolgreich in der deutschen Nordsee 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum errichtet. Die reine Bauzeit für alle zwölf Windturbinen betrug sieben Monate. Damit ist alpha ventus zum jetzigen Zeitpunkt der erste Offshore-Windpark weltweit, in dem ein Dutzend Windkraftanlagen der 5-Megawatt-Klasse zum Einsatz kommen. Sechs Turbinen laufen bereits im Probebetrieb. Sie haben bislang rund 13 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Offshore-Windstrom in das deutsche Netz eingespeist. In den kommenden Wochen werden nun die weiteren sechs Windkraftanlagen schrittweise in Betrieb gehen. Die Investitionssumme, die EWE, E.ON und Vattenfall für dieses Pionierprojekt aufwenden, beträgt 250 Millionen Euro. Die Strommenge, die alpha ventus künftig im Vollbetrieb jährlich produzieren soll, entspricht dem Verbrauch von 50.000 Haushalten.

Blick auf den Windpark alpha ventus. Foto: DOTI 2009/Matthias Ibeler

 

„Mit dem Bau von alpha ventus haben unsere drei Unternehmen gezeigt, dass Offshore-Windenergie in Deutschland auch unter vergleichsweise schwierigen Bedingungen technisch machbar ist. Darauf kann das gesamte Team zu Recht stolz sein“, freut sich Gesamtprojektleiter Wilfried Hube (EWE). „Die Errichtung von zwölf Windkraftanlagen der 5-Megawatt-Klasse in 45 Kilometer Entfernung von der Küste und bei Wassertiefen um 30 Meter ist ein echtes Stück Pionierarbeit und weltweit bislang einzigartig“, so Hube weiter. 

Das Projekt alpha ventus war für EWE, E.ON und Vattenfall ebenso wie für zahlreiche Auftragnehmer der sprichwörtliche Sprung ins kalte Wasser. Zwar lagen bereits Erfahrungen aus anderen Windprojekten vor, aber den Realitätstest über die Machbarkeit von Offshore-Windkraft in Deutschland erbrachten erst die rauen Bedingungen der Nordsee. So ist der Bau von alpha ventus eine beachtliche logistische Leistung. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den Errichtungsschiffen im Jahr 2008 wurden diese „lessons learned“ 2009 bei der Wahl des geeigneten Equipments direkt umgesetzt. Mit der Folge, dass alle zwölf Windturbinen in sieben Monaten errichtet werden konnten und das Projekt gut im Gesamt-Zeitplan liegt. Oliver Funk von Vattenfall und zugleich Geschäftsführer der DOTI hierzu: „Wir haben gelernt, dass die Errichtungsprozesse und die zum Einsatz kommende Logistik sehr gut aufeinander abgestimmt sein müssen, um erfolgreich bauen zu können. In diesem Punkt haben wir eine sehr steile Lernkurve durchlaufen.“

Im Sommer 2009 kamen auf der Baustelle von alpha ventus zu Spitzenzeiten rund 350 Personen sowie bis zu 25 verschiedene Schiffe gleichzeitig zum Einsatz. Darunter befanden sich drei nagelneue Hubinseln (Jack-up Barges), die quasi direkt von der Werft kommend ihren ersten Offshore-Einsatz bei alpha ventus hatten, sowie das größte Kranschiff der Welt, Thialf, das die Jacket-Fundamente für die REpower-Windturbinen in nur sechs Tagen in die Nordsee stellte.

Der Bau von alpha ventus war weitaus komplexer als dies bei bisherigen Offshore-Windparks, die alle außerhalb Deutschlands errichtet wurden, üblich ist. Grund dafür ist das Konzept, das alpha ventus zugrunde liegt: zwei Windturbinen-Typen deutscher Hersteller wurden auf zwei unterschiedlichen Fundament-Typen mit unterschiedlichen Errichtungskonzepten gebaut. „Letztlich kann man sagen, dass wir zwei Windparks errichtet haben“, sagt hierzu Ralf Lamsbach von E.ON in seiner Funktion als DOTI-Geschäftsführer. „Dafür steht bereits jetzt fest, dass uns der Bau wertvolle Erkenntnisse für weitere Offshore-Projekte liefern wird“, so Lamsbach weiter.

Während die zwölfte Windturbine nun errichtet wurde befinden sich unterdessen die ersten sechs Anlagen im Probebetrieb und liefern bereits Strom. Seit August dieses Jahres hat alpha ventus rund 13 Millionen Kilowattstunden Strom von der Nordsee erzeugt. Die weiteren sechs Turbinen werden jetzt nacheinander in Betrieb genommen. Auch hier geht das Projekt einen Weg, der bislang nicht unbedingt üblich ist: „alpha ventus macht keine Winterpause“, sagt Dr. Claus Burkhardt von EWE und ebenfalls DOTI-Geschäftsführer. „Wenn das Wetter es zulässt, gehen wir raus und schließen die Anlagen an - und wenn es sein muss, auch zu Weihnachten und Silvester“, so Burkhardt. Um die Erreichbarkeit von alpha ventus sicher zu stellen, haben in den ergangenen Wochen mehr als einhundert Techniker entsprechende Helikopter-Abseiltrainings in Cuxhaven absolviert. Sollte der Seeweg aufgrund von Schlechtwetter nicht zur Verfügung stehen, können die Techniker jetzt die Windkraftanlagen aus der Luft erreichen.

Die weiter laufenden Arbeiten auf hoher See können auch im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam direkt auf das Baufeld. Sie finden den Link auf die Webcam unter www.alpha-ventus.de.

Gemanagt wird das Projekt von einem rund 40-köpfigen Team aus Mitarbeitern der drei beteiligten Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall. Die gemeinsame Projektgesellschaft DOTI wurde im Juni 2006 gegründet. Bereits im September 2008 hat die DOTI mit der erfolgreichen Errichtung des Offshore-Umspannwerks die Voraussetzung dafür geschaffen, dass der erzeugte Windstrom an Land transportiert werden kann. Dies geschieht mit Hilfe eines Seekabels, das das Umspannwerk mit dem deutschen Stromnetz verbindet und das ebenfalls bereits vergangenes Jahr durch die Transpower GmbH (ehemals E.ON Netz) gelegt wurde. 

Hinweis an die Redaktionen: Aktuelle Bilder in druckfähiger Qualität sowie Grafiken zur Errichtung von Offshore-Windturbinen finden Sie zum kostenlosen Download unter: http://bildarchiv.alpha-ventus.de

Ihr Ansprechpartner

Lutz Wiese, Pressesprecher, Tel: +49 40 63 96 22 63 kontakt@alpha-ventus.de

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alpha ventus
alpha ventus ist der erste deutsche Offshore-Windpark, der auf hoher See errichtet wird. Mit dem Pilotprojekt werden rund 45 Kilometer vor der Küste Borkums grundlegende Erfahrungen mit Bau und Betrieb eines Offshore-Windparks gesammelt. Im Testfeld alpha ventus kommen insgesamt zwölf Windenergieanlagen der 5-Megawatt-Klasse zum Einsatz: sechs Anlagen des Typs Areva Multibrid M5000 sowie sechs Anlagen der REpower 5M. Darüber hinaus werden für die Windenergieanlagen zwei Arten von Stahlfundamenten eingesetzt. Während die Areva Multibrid-Anlagen auf so genannten Tripods stehen, werden für die REpower-Anlagen so genannte Jacket-Fundamente gewählt. 

Zum ersten Mal werden solche Anlagen küstenfern in 30 Meter Wassertiefe errichtet und betrieben. Die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse werden in Konstruktion, Bau und Betrieb zukünftiger Offshore-Anlagen einfließen. EWE, E.ON und Vattenfall haben für die Realisierung des Windparks alpha ventus die „Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG“ (DOTI) gegründet. Unter der Bezeichnung „Borkum West“ hat DOTI die Genehmigungsrechte an dem Testfeld von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Stiftung Offshore-Windenergie) gepachtet.

 

 

Pressemitteilung vom 9. September 2009

Größtes Kranschiff der Welt bei alpha ventus: „Thialf“ setzt Fundamente für REpower-Anlagen

 Superlative trifft auf Pioniergeist: „Thialf“, der leistungsfähigste Schwimmkran der Welt, unterstützt die Fertigstellung von Deutschlands erstem Offshore-Windpark alpha ventus. Das Arbeitsschiff stellt zurzeit sechs Stahlfundamente auf den Meeresboden der Nordsee in 30 Meter Wassertiefe, rund 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Auf diesen so genannten „Jacket-Fundamenten“ wird das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall dann in Kürze sechs Windkraftanlagen des Typs REpower 5M – jede mit einer Höhe von 155 Meter über dem Meeresspiegel – errichten. Der Windpark alpha ventus besteht im Endausbau aus insgesamt zwölf Windkraftanlagen. Sechs Turbinen des Typs Areva Multibrid M5000 stehen bereits und sind in der Inbetriebnahme.

Die Thialf ist ein Hochsee-Arbeitsschiff, das in der Offshore-Industrie zum Einsatz kommt. Sein Name stammt ab von „Thialfi“, dem Diener des Donnergottes Thor. Seine technischen Daten sind beeindruckend: Die Gesamtlänge der Thialf misst gut 200 Meter, bei einer Breite von knapp 90 Meter. Das entspricht den Ausmaßen von zwei Fußballfeldern. Thialf verfügt über zwei Kräne, die im Doppelhub bis zu 14.200 Tonnen heben können. Zum Vergleich: die Stahlmasse einer Windenenergieanlage von alpha ventus beträgt etwa 1.000 Tonnen. Thialf ist ein so genannter Halbtaucher, das bedeutet, dass es seinen Tiefgang variieren kann, um sich an die Umgebungsbedingungen anzupassen. Das Schiff ist im Besitz der niederländischen Werft Heerema Marine Contractors (HMC).

Die laufenden Arbeiten auf hoher See können auch im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam direkt auf das Baufeld. Sie finden den Link auf die Webcam unter www.alpha-ventus.de.

Bereits im September 2008 hat die DOTI mit der erfolgreichen Errichtung des Offshore-Umspannwerks die Voraussetzung dafür geschaffen, dass der erzeugte Windstrom an Land transportiert werden kann. Dies geschieht mit Hilfe eines Seekabels, das das Umspannwerk mit dem deutschen Stromnetz verbindet und das ebenfalls bereits vergangenes Jahr durch die transpower stromübertragungs gmbh (ehemals E.ON Netz) gelegt wurde.

Hinweis an die Redaktionen:
Aktuelle Bilder in druckfähiger Qualität sowie Grafiken zur Errichtung von Offshore-Windturbinen finden hier Sie zum kostenlosen Download.

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Pressemitteilung vom 12. August 2009

Offshore-Windstrom von der Nordsee: alpha ventus speist erste Kilowattstunden ins deutsche Stromnetz ein

 Erstmals fließt Offshore-Windstrom von der Nordsee in das deutsche Stromnetz: Das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall, die Deutsche Offshore- Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI), hat jetzt die ersten drei von insgesamt zwölf Windkraftanlagen des Windparks alpha ventus erfolgreich angefahren und für die regelmäßige Stromproduktion eingestellt. Die Anlagen mit einer Nennleistung von je fünf Megawatt stehen 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Alle zwölf Anlagen des Windparks, von denen fünf bereits komplett errichtet sind, werden voraussichtlich bis Ende dieses Jahres in Dauerbetrieb gehen.

„Die Windkraftanlagen „AV 8“, „AV 9“ und „AV 12“ befinden sich derzeit im so genannten Einstellbetrieb“, erläutert der Gesamtprojektleiter von alpha ventus, Wilfried Hube. „Wie der Name es bereits andeutet, werden in dieser Phase alle Funktionen und elektrotechnischen Bauteile überprüft und für den späteren Dauerbetrieb justiert. Das ist vergleichbar mit der technischen Einstellung des Motors bei einem Neuwagen“, so Hube weiter. Nach dem Einstellbetrieb beginnt der so genannte Probebetrieb. In dieser Phase werden die Windkraftanlagen verschiedenen Testszenarien unterzogen, zum Beispiel dem Betrieb unter Volllast bei entsprechenden Windgeschwindigkeiten. Dies ist vergleichbar mit Testfahrten bei einem Neuwagen. Die beschriebenen Testszenarien dauern bis zu mehreren hundert Stunden. Erst dann sind Windkraftanlagen dauerhaft betriebsbereit. Nach „AV8“, „AV 9“ und „AV12“ werden die weiteren bereits errichteten Windkraftanlagen sukzessive in Betrieb genommen.

Mit der Errichtung der Windkraftanlagen wurde Mitte April dieses Jahres begonnen, nachdem ein erster Versuch im August 2008 wetterbedingt abgebrochen worden war. Seit April sind die Arbeiten jedoch so zügig vorangekommen, dass die Errichtung des gesamten Windparks gut im Zeitplan liegt. Neben dem Bau und der Inbetriebnahme der sechs Windkraftanlagen M5000 von Areva Multibrid betrifft dies vor allem den Bau der Unterwasser-Pfahlverankerungen für die Fundamente der sechs REpower 5M Windkraftanlagen, die in Kürze abgeschlossen werden können.

Die laufenden Arbeiten auf hoher See können auch im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam direkt auf das Baufeld. Sie finden den Link auf die Webcam unter www.alpha-ventus.de.

Bereits im September 2008 hat die DOTI mit der erfolgreichen Errichtung des Offshore-Umspannwerks die Voraussetzung dafür geschaffen, dass der erzeugte Windstrom an Land transportiert werden kann. Dies geschieht mit Hilfe eines Seekabels, das das Umspannwerk mit dem deutschen Stromnetz verbindet und das ebenfalls bereits vergangenes Jahr durch die transpower stromübertragungs gmbh (ehemals E.ON Netz) gelegt wurde.

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Pressemitteilung vom 15. Juli 2009

Deutschland geht offshore: EWE, E.ON und Vattenfall errichten erste Windkraftanlage für alpha ventus

 Deutschland hat seine erste Offshore-Windkraftanlage: Heute hat das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall, die Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI), die erste von insgesamt zwölf Windkraftanlagen des Offshore-Windparks alpha ventus erfolgreich in der deutschen Nordsee errichtet. Ein Team von 50 Spezialisten ist auf der Hochsee-Baustelle vor Ort im Einsatz. Die Anlage mit einer Nennleistung von fünf Megawatt steht 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Alle zwölf Anlagen werden voraussichtlich bis Ende dieses Jahres in Betrieb gehen. Damit ist alpha ventus der erste Offshore-Windpark in deutschen Hoheitsgewässern. Die Investitionssumme in dieses Pionierprojekt beträgt 250 Millionen Euro. Die Strommenge, die alpha ventus künftig jährlich produzieren wird, entspricht dem Verbrauch von 50.000 Haushalten.

Mit der Errichtung der Windkraftanlagen wurde Mitte April dieses Jahres begonnen, nachdem ein erster Versuch im August 2008 wetterbedingt abgebrochen worden war. Seit April sind die Arbeiten nun so zügig vorangekommen, dass die Errichtung der ersten Windkraftanlage voll im Zeitplan liegt.

„Das ist die Premiere für die Nutzung der Offshore-Windenergie in Deutschland“, sagt der Gesamtprojektleiter von alpha ventus, Wilfried Hube (EWE). „Zum ersten Mal überhaupt werden Anlagen dieser Größe so weit draußen in Wassertiefen von bis zu 30 Metern errichtet. EWE, E.ON und Vattenfall leisten hier echte Pionierarbeit für die Offshore-Windbranche und ich bin sicher, dass alpha ventus eine Erfolgsstory wird“, so Hube weiter.
Gemanagt wird das Projekt von einem rund 40-köpfigen Team aus Mitarbeitern der drei beteiligten Unternehmen. Die gemeinsame Projektgesellschaft DOTI wurde im Juni 2006 gegründet; die Konstruktionsarbeiten für den Bau und die Errichtung der Windkraftanlagen laufen seit Mitte 2007. „Es ist mehr als beachtlich, was das Team aus den drei Häusern seither geleistet hat“, sagt Ralf Lamsbach von E.ON, zugleich Geschäftsführer der DOTI. „Über alle Unternehmensgrenzen hinweg zieht das ganze Team an einem Strang und zeigt den absoluten Willen und die Motivation, das Projekt zum Erfolg zu führen. Der Teamgedanke steht hier absolut im Vordergrund“, betont Lamsbach.

Mit dem Entschluss zum Bau des ersten deutschen Offshore-Windparks alpha ventus haben die drei Partner echtes Neuland betreten. Zwar gab es bereits Erfahrungen in den einzelnen Unternehmen aus anderen europäischen Windprojekten, doch die Rahmenbedingungen für alpha ventus sind bislang einzigartig. „Dies spiegelt sich auch in der Investitionssumme für alpha ventus wider, die wir von ursprünglich geplanten 190 Millionen Euro auf 250 Millionen Euro nach oben korrigiert haben“, sagt hierzu Oliver Funk von Vattenfall, ebenfalls Geschäftsführer der DOTI. „Insofern kann man schon sagen, dass wir hier Lehrgeld bezahlt haben, aber dieses Geld ist gut angelegt. Bei künftigen Projekten wird jedes einzelne der beteiligten Unternehmen von den wertvollen Erfahrungen aus alpha ventus profitieren“, ist sich Funk sicher.

Als nächster Schritt steht nun die schrittweise Inbetriebnahme der ersten Windkraftanlage an. Dazu zählt auch der Anschluss der Anlage an das Offshore-Umspannwerk auf See, der in den kommenden Wochen erfolgt. Die Überwachung und komplette Betriebsführung des fertig errichteten Windparks wird später von der EWE verantwortet. „Auch hier werden wir wichtige Erfahrungen sammeln, was die künftige Verfügbarkeit und die Wartung der Anlagen angeht“, sagt Dr. Claus Burkhardt (EWE), der als Geschäftsführer der DOTI hierfür verantwortlich zeichnet. „Dieses Wissen wird uns auch weiteren Aufschluss über die Wirtschaftlichkeit von Offshore-Windparks liefern“, ergänzt Burkhardt.

Die laufenden Arbeiten auf hoher See können auch im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam direkt auf das Baufeld auf das Baufeld.

Bereits im September 2008 hat die DOTI mit der erfolgreichen Errichtung des Offshore-Umspannwerks die Voraussetzung dafür geschaffen, dass der erzeugte Windstrom an Land transportiert werden kann. Dies geschieht mithilfe eines Seekabels, das das Umspannwerk mit dem deutschen Stromnetz verbindet und das ebenfalls bereits vergangenes Jahr durch die Transpower GmbH (ehemals E.ON Netz) gelegt wurde.

Hinweis an die Redaktionen: Aktuelle Bilder in druckfähiger Qualität sowie Grafiken zur Errichtung von Offshore-Windturbinen finden Sie zum kostenlosen Download unter http://bildarchiv.alpha-ventus.de.

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Pressemitteilung vom 8. Juni 2009

Arbeiten für Fundamente der REpower-Windenergieanlagen bei alpha ventus beginnen

 Startschuss für einen weiteren großen Bauabschnitt des ersten deutschen Offshore-Windparks alpha ventus: Ab heute werden insgesamt 24 Pfähle für die sechs Fundamente der REpower-Windenergieanlagen 45 Kilometer vor Borkum gerammt. Die zylindrischen Pfähle sind zwischen 31 und 44 Meter lang und haben einen Durchmesser von 1,80 Metern. Sie werden mit einem Hydraulikhammer durch eine Schablone (Template) bis zu 42 m tief in den Meeresboden eingebracht. Ausgeführt werden die Rammarbeiten durch die belgische Spezialfirma Geosea. Zum Einsatz kommt dabei die Hubplattform „Buzzard“.

„Die Buzzard hat sich bereits in verschiedenen Offshore-Bauprojekten bewährt, so auch während der Errichtung des belgischen Windparks Thornton Bank“, erklärt Hergen Stolle von Vattenfall Europe, verantwortlicher Teilprojektleiter für die Errichtung der Fundamente und zuständig für die Offshore-Logistik bei alpha ventus. „Mit Geosea haben wir einen erfahrenen Partner an Bord, der auf die Errichtung von Offshore-Bauwerken spezialisiert ist. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Arbeiten zügig voranbringen werden“, so Stolle weiter.

Bei den Stahlfundamenten, auf denen später die Windenergieanlagen des Typs REpower 5M stehen werden, handelt es sich um so genannte „Jacket“-Fundamente. Diese Gittermastkonstruktionen werden gerade in Schottland gefertigt und treffen ab Mitte August auf der Baustelle von alpha ventus ein. Dort werden Sie dann auf die exakt in Position gerammten Pfähle aufgesetzt und befestigt. Je vier Pfähle bilden die Verankerung für ein Jacket-Fundament. Als Generalauftragnehmer für die Konstruktion, den Bau und die Errichtung der Fundamente fungiert das norwegische Offshore-Unternehmen Norwind mit Sitz in Bergen.

Bereits Anfang Juni konnte das Projekt alpha ventus einen Meilenstein umsetzen. Die sechs Stahlfundamente („Tripods“) für die Windenergieanlagen des Typs Areva Multibrid M5000 stehen bereits fest verankert in der Nordsee. Zudem hat der Kabelleger „Stemat 82“ die ersten Kabel zwischen den Tripods und dem ebenfalls bereits errichteten Offshore-Umspannwerk gelegt. Diese so genannten Innerparkkabel verbinden später die Windturbinen mit dem Offshore-Umspannwerk, das für den Transport des Windstroms an Land sorgt.

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Für 2009 ist die Errichtung von insgesamt zwölf Windenergieanlagen geplant. Sechs Areva Multibrid M5000 und sechs REpower 5M sollen bis Ende des Jahres in Betrieb gehen und umweltfreundlichen Strom liefern. Die erwartete Strommenge entspricht dem Verbrauch von 50.000 Haushalten.

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Presseinformation vom 03. Juni 2009

Fundamente für die ersten sechs Windturbinen von alpha ventus stehen

 Das Projekt alpha ventus hat einen weiteren Meilenstein umgesetzt: Am 1. Juni wurde das letzte von sechs Fundamenten für die Windturbinen des Typs AREVA Multibrid M5000 erfolgreich im Baufeld des ersten deutschen Offshore-Windparks 45 Kilometer vor der Insel Borkum verankert.

Die Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur Gesellschaft mbH & Co. KG (DOTI) realisiert damit einen zentralen Bauabschnitt in diesem Pionierprojekt. Federführend für Bau und Errichtung der sechs Windturbinen M5000 ist die Multibrid GmbH mit Sitz in Bremerhaven, ein Tochterunternehmen des französischen AREVA-Konzerns. Der Bau der M5000-Windturbinen wird jetzt mit der Errichtung der einzelnen Turmsegmente fortgeführt. Zugleich beginnen nun auf der Baustelle von alpha ventus die Vorbereitungen für die Errichtung der Fundamente für sechs weitere Windenergieanlagen. Lieferant für die Turbinen des Typs REpower 5M ist die REpower Systems AG aus Hamburg.

 „Das Gemeinschaftsprojekt alpha ventus der Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall steht dafür, die Entwicklung der Offshore-Windenergie in Deutschland entscheidend voranzutreiben“, sagt Wilfried Hube, Gesamtprojektleiter von alpha ventus. „Der Bau des Windparks kommt zurzeit gut voran und unsere Lernkurve zeigt stetig aufwärts. Erstmalig kommen hier sechs Tripods als Fundamente für Offshore-Windturbinen zum Einsatz. Das ist Weltpremiere“, so Hube weiter.

„Dieser erfolgreiche Meilenstein erwächst aus AREVA`s Anstrengungen innovative, verlässliche und kosteneffiziente Lösungen für den Offshore-Windmarkt anzubieten. Die Lektionen, die aus der ersten Errichtungsphase von alpha ventus stammen, kommen allen involvierten Projektpartnern zu Gute und werden der Entwicklung der Offshore- Windenergiegewinnung helfen“, erklärt Félix Debierre, Geschäftsführer AREVA Multibrid. 

Rund 45 Kilometer vor Borkum ragen jetzt sechs so genannte Tripods, Gründungsstrukturen für die 5 MW Windkraftanlagen des Typs Multibrid M5000, aus dem Wasser. Seit Mitte April hat das Team von AREVA Multibrid solide Arbeit geleistet. Von Bord der Odin, einer für das Rammen der so genannten Piles (Pfähle) und die Montage der Windkraftanlagen eingesetzten Hubplattform („Jack-up“-Barge), installierte das insgesamt rund 70-köpfige Team die sechs je über 700 Tonnen schweren Kolosse. Die Arbeitsplattform steht mit vier Hubbeinen fest auf dem Meeresboden und ist einige Meter über der Wasseroberfläche mit der Ausrüstung für die Errichtungsarbeiten wie Rüttler, Unterwasser-Hammer, Taucherstation, Werkstatt- und Bürocontainer, etc. ausgestattet. Für die anschließende Installation der Windturbinen wird Odin durch die größere Hubplattform JB-114 ersetzt.

Die laufenden Arbeiten auf hoher See können im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam auf das Baufeld, die aktuelle Bilder liefert.

Für 2009 ist die Errichtung von insgesamt zwölf Windenergieanlagen geplant. Sechs AREVA Multibrid M5000 und sechs REpower 5M sollen bis Ende des Jahres in Betrieb gehen und umweltfreundlichen Strom liefern. Die erwartete Strommenge entspricht dem Verbrauch von 50.000 Haushalten.

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Ihre Ansprechpartner

Lutz Wiese
Pressesprecher alpha ventus
Tel: +49 40 63 96 22 63

Heike Winkler
Pressereferentin
AREVA Multibrid GmbH
Am Lunedeich 156, 27572 Bremerhaven
Tel: + 49 471- 80 04 274
www.multibrid.com

Presseinformation vom 27. Mai 2009

AG Reederei Norden-Frisia ist maritimer Logistikpartner für Offshore-Windpark „alpha ventus“

 Pioniere unter sich: Der erste deutsche Offshore-Windpark, „alpha ventus“, sichert sich langfristig die Transport-Dienstleistungen der AG Reederei Norden-Frisia. Nach 2008 führt die Reederei auch für die Bauphase 2009 und die anschließende Betriebsphase die Versorgung des ersten deutschen Offshore-Windparks durch. Der erste Deutsche Offshore Windpark wird rund 45 km vor der Küste Borkums errichtet.

Anlässlich der Schiffstaufe des ersten deutschen Offshorekatamarans, der „Wind Force I“, auf der Schiffswerft Diedrich in Oldersum, tauschten Vertreter der Deutsche Offshore-Testfeld- und Infrastruktur GmbH (DOTI) und der AG Reederei Norden-Frisia einen Dreijahresvertrag über die seeseitige Versorgung von „alpha ventus“ mit Personal und Material aus. DOTI ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Energiekonzerne EWE, E.ON und Vattenfall Europe und wurde eigens für den Bau und den Betrieb von „alpha ventus“ gegründet.

„Mit der AG Reederei Norden-Frisia als Partner geben wir die Seetransport-Dienstleistungen für den Betrieb und die Wartung des Windparks in erfahrene Hände, die uns bereits in der Startphase 2008 gut begleitet haben“, sagte Wilfried Hube, Gesamtprojektleiter von „alpha ventus“. Damit sei ein zentraler Schritt hinsichtlich der künftigen Betriebsführung vollzogen. Es sei überdies sehr erfreulich, dass sich ein regionales Unternehmen in den EU-weiten Ausschreibungen am Ende durchgesetzt hat, so Hube weiter.

Neben den Transportdienstleistungen führt die AG Reederei Norden-Frisia in der laufenden Bauphase auch die Verkehrssicherung des Baufeldes für „alpha ventus“ mit einem eigens dafür gekauften Schiff, der „Otto Treplin“, durch. Von diesem Schiff aus wird die Baustellenkoordination für das Großprojekt durchgeführt. Zusätzlich unterstützt die Inspektion der Reederei die Baustellenkoordination.

„Wir freuen uns, unsere Offshore-Erfahrungen für „alpha ventus“ langfristig einbringen zu können. Mit unserem Leistungsspektrum und Kooperationspartnern können wir die Windparkbetreiber aus der Luft und auf dem Seeweg aus einer Hand unterstützen. Dass die DOTI uns neben dem Transport auch mit der Verkehrssicherung und mit einem Teil der Baustellenkoordination für die laufende Bauphase 2009 beauftragt hat, freut uns“, sagte Carl-Ulfert Stegmann, Vorstand der AG Reederei Norden-Frisia. Die Reederei operiert seit mehr als 138 Jahren als Fährreederei zu den ostfriesischen Inseln und ist mit über 2,1 Mio. beförderten Gästen im Jahr die größte Fährrederei an der Nordseeküste.

 Anlässlich der Schiffstaufe des ersten deutschen Offshorekatamarans, der „Wind Force I“, auf der Schiffswerft Diedrich in Oldersum, tauschten Vertreter der Deutsche Offshore-Testfeld- und Infrastruktur GmbH (DOTI) und der AG Reederei Norden-Frisia einen Dreijahresvertrag über die seeseitige Versorgung von „alpha ventus“ mit Personal und Material aus. DOTI ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Energiekonzerne EWE, E.ON und Vattenfall Europe und wurde eigens für den Bau und den Betrieb von „alpha ventus“ gegründet.

„Mit der AG Reederei Norden-Frisia als Partner geben wir die Seetransport-Dienstleistungen für den Betrieb und die Wartung des Windparks in erfahrene Hände, die uns bereits in der Startphase 2008 gut begleitet haben“, sagte Wilfried Hube, Gesamtprojektleiter von „alpha ventus“. Damit sei ein zentraler Schritt hinsichtlich der künftigen Betriebsführung vollzogen. Es sei überdies sehr erfreulich, dass sich ein regionales Unternehmen in den EU-weiten Ausschreibungen am Ende durchgesetzt hat, so Hube weiter.

Neben den Transportdienstleistungen führt die AG Reederei Norden-Frisia in der laufenden Bauphase auch die Verkehrssicherung des Baufeldes für „alpha ventus“ mit einem eigens dafür gekauften Schiff, der „Otto Treplin“, durch. Von diesem Schiff aus wird die Baustellenkoordination für das Großprojekt durchgeführt. Zusätzlich unterstützt die Inspektion der Reederei die Baustellenkoordination.

„Wir freuen uns, unsere Offshore-Erfahrungen für „alpha ventus“ langfristig einbringen zu können. Mit unserem Leistungsspektrum und Kooperationspartnern können wir die Windparkbetreiber aus der Luft und auf dem Seeweg aus einer Hand unterstützen. Dass die DOTI uns neben dem Transport auch mit der Verkehrssicherung und mit einem Teil der Baustellenkoordination für die laufende Bauphase 2009 beauftragt hat, freut uns“, sagte Carl-Ulfert Stegmann, Vorstand der AG Reederei Norden-Frisia. Die Reederei operiert seit mehr als 138 Jahren als Fährreederei zu den ostfriesischen Inseln und ist mit über 2,1 Mio. beförderten Gästen im Jahr die größte Fährrederei an der Nordseeküste.

alpha ventus
alpha ventus ist der erste deutsche Offshore-Windpark, der auf hoher See errichtet wird. Mit dem Pilotprojekt werden rund 45 Kilometer vor der Küste Borkums grundlegende Erfahrungen mit Bau und Betrieb eines Offshore-Windparks gesammelt. Im Testfeld alpha ventus kommen insgesamt zwölf Windenergieanlagen der 5-Megawatt-Klasse zum Einsatz: sechs Anlagen des Typs Areva Multibrid M5000 sowie sechs Anlagen der REpower 5M. Darüber hinaus werden für die Windenergieanlagen zwei Arten von Stahlfundamenten eingesetzt. Während die Areva Multibrid-Anlagen auf sogenannten Tripods stehen, werden für die REpower-Anlagen sogenannte Jacket-Fundamente gewählt.

Zum ersten Mal werden solche Anlagen küstenfern in 30 Meter Wassertiefe errichtet und betrieben. Die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse werden in Konstruktion, Bau und Betrieb zukünftiger Offshore-Anlagen einfließen. EWE, E.ON und Vattenfall haben für die Realisierung des Windparks alpha ventus die „Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG“ (DOTI) gegründet. Unter der Bezeichnung „Borkum West“ hat DOTI die Genehmigungsrechte an dem Testfeld von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Stiftung Offshore-Windenergie) gepachtet.

Mit dem Pilotprojekt alpha ventus werden grundlegende Erfahrungen mit Bau und Betrieb eines Offshore-Windparks gesammelt. Zum ersten Mal werden Anlagen der neuesten Generation küstenfern in 30 Meter Wassertiefe errichtet und betrieben. Die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse werden in Konstruktion, Bau und Betrieb zukünftiger Offshore-Anlagen einfließen.

EWE, E.ON und Vattenfall haben für die Realisierung des Windparks alpha ventus die „Deutsche Offshore-Testfeld- und Infrastruktur-GmbH & Co. KG“ (DOTI) gegründet. Unter der Bezeichnung „Borkum West“ hat DOTI die Genehmigungsrechte an dem Testfeld von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Stiftung Offshore-Windenergie) gepachtet.

Für 2009 ist die Errichtung von insgesamt zwölf Windenergieanlagen geplant. Sechs Areva Multibrid M5000 und sechs REpower 5M sollen bis Ende des Jahres in Betrieb gehen und umweltfreundlichen Strom liefern. Die erwartete Strommenge entspricht dem Verbrauch von 50.000 Haushalten.

Die laufenden Arbeiten auf hoher See können im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam auf das Baufeld, die aktuelle Bilder liefert. Im rechten Bildschirmbereich finden Sie den entsprechenden Link.

Ihre Ansprechpartner
Lutz Wiese, Pressesprecher alpha-ventus
+49 40 63 96 22 63

Carl-Ulfert Stegmann, Vorstand der AG Reederei Norden-Frisia
+49 4931 987 11 11

PRESSEMITTEILUNG vom 23. April 2009

Offshore-Saison 2009 beginnt – Webcam zeigt Gründungsarbeiten im Internet

Für alpha ventus hat in dieser Woche die Offshore-Saison 2009 begonnen. Der Auftakt zur Errichtung der Windenergieanlagen 45 Kilometer nördlich von Borkum ist damit gemacht. Dazu der Gesamtprojektleiter von alpha ventus, Wilfried Hube: „Das Fundament für die erste Anlage des Typs M5000 wurde Anfang dieser Woche vom niederländischen Eemshaven aus ins Baufeld transportiert und auf dem Meeresgrund positioniert. Derzeit laufen die Gründungsarbeiten für diesen Tripod. Die weiteren Tripods werden nun nach und nach ins Baufeld transportiert und dort entsprechend verankert.“

Die laufenden Arbeiten auf hoher See können im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam auf das Baufeld, die aktuelle Bilder liefert. Sie finden diese auf der Website www.alpha-ventus.de.

Für 2009 ist die Errichtung von insgesamt zwölf Windenergieanlagen geplant. Sechs Areva Multibrid M5000 und sechs REpower 5M sollen bis Ende des Jahres in Betrieb gehen und umweltfreundlichen Strom liefern. Die erwartete Strommenge entspricht dem Verbrauch von 50.000 Haushalten.

alpha ventus
alpha ventus ist der erste deutsche Offshore-Windpark, der auf hoher See errichtet wird. Mit dem Pilotprojekt werden rund 45 Kilometer vor der Küste Borkums grundlegende Erfahrungen mit Bau und Betrieb eines Offshore-Windparks gesammelt. Im Testfeld alpha ventus kommen insgesamt zwölf Windenergieanlagen der 5-Megawatt-Klasse zum Einsatz: sechs Anlagen des Typs Areva Multibrid M5000 sowie sechs Anlagen der REpower 5M. Darüber hinaus werden für die Windenergieanlagen zwei Arten von Stahlfundamenten eingesetzt. Während die Areva Multibrid-Anlagen auf sogenannten Tripods stehen, werden für die REpower-Anlagen sogenannte Jacket-Fundamente gewählt.

Zum ersten Mal werden solche Anlagen küstenfern in 30 Meter Wassertiefe errichtet und betrieben. Die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse werden in Konstruktion, Bau und Betrieb zukünftiger Offshore-Anlagen einfließen. EWE, E.ON und Vattenfall haben für die Realisierung des Windparks alpha ventus die „Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG“ (DOTI) gegründet. Unter der Bezeichnung „Borkum West“ hat DOTI die Genehmigungsrechte an dem Testfeld von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Stiftung Offshore-Windenergie) gepachtet.
Druckfähige Bilder zum kostenlosen Download finden Sie unter: http://bildarchiv.alpha-ventus.de

PRESSEMITTEILUNG VOM 24.11.2008

REpower und DOTI unterzeichnen Liefervertrag über sechs REpower 5M für alpha ventus

 Errichtung der Windenergieanlagen für ersten deutschen Offshore-Windpark voraussichtlich Sommer 2009.

Ein weiterer Baustein des ersten deutschen Offshore-Windparks alpha ventus ist gelegt: gerade unterzeichneten die REpower Systems AG und die Deutsche Offshore-Testfeld- und Infrastrukturgesellschaft mbH & Co KG (DOTI) in Hamburg den Vertrag über die Lieferung und die Errichtung von sechs Windenergieanlagen des Typs REpower 5M. Die REpower-Anlagen sollen voraussichtlich ab Mitte Juli 2009 im Baufeld von alpha ventus 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum aufgestellt werden.

„Wir sind froh, dass der Vertrag mit REpower jetzt unter Dach und Fach ist“, zeigte sich alpha ventus Gesamtprojektleiter Wilfried Hube zufrieden. „Ich bin zuversichtlich, dass wir dieses Pionierprojekt der Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall nun wie geplant 2009 zum Erfolg führen werden. Mit REpower haben wir einen Partner an Bord, der bereits über umfangreiche Offshore-Erfahrungen mit Windenergieanlagen dieser Größe besitzt“, so Hube.

„Wir freuen uns, dass mit dieser Unterzeichnung nun offiziell der Startschuss für den Bau und die Errichtung unserer Anlagen gefallen ist“, ergänzt Norbert Giese, bei der REpower Systems AG Leiter der Business Unit Offshore. „Natürlich sind wir stolz darauf, dass der erste deutsche Offshore-Windpark zur Hälfte aus REpower-Turbinen bestehen wird.“

Die sechs Anlagen sollen in der neuen Offshore-Fertigungshalle der REpower Systems AG in Bremerhaven gefertigt und bis zum Sommer 2009 ausgeliefert werden. Die REpower 5M wurde insbesondere für den Offshore-Betrieb entwickelt. Mittlerweile hat REpower 17 Anlagen dieses Typs onshore und offshore erfolgreich errichtet, darunter zwei Anlagen in der schottischen Nordsee in 44 Metern Wassertiefe und sechs 5M für den ersten belgischen Offshore-Windpark Thornton Bank.

alpha ventus
alpha ventus ist der erste deutsche Offshore-Windpark, der auf hoher See errichtet wird. Mit dem Pilotprojekt werden rund 45 Kilometer vor der Küste Borkums grundlegende Erfahrungen mit Bau und Betrieb eines Offshore-Windparks gesammelt. Im Testfeld alpha ventus kommen insgesamt zwölf Windenergieanlagen der 5-Megawatt-Klasse zum Einsatz: sechs Anlagen des Typs Areva Multibrid M5000 sowie sechs Anlagen der REpower 5M. Darüber hinaus werden für die Windenergieanlagen zwei Arten von Stahlfundamenten eingesetzt. Während die Areva Multibrid-Anlagen auf so genannten Tripods stehen, werden für die REpower-Anlagen so genannte Jacket-Fundamente gewählt.

Zum ersten Mal werden solche Anlagen küstenfern in 30 Meter Wassertiefe errichtet und betrieben. Die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse werden in Konstruktion, Bau und Betrieb zukünftiger Offshore-Anlagen einfließen. Die Arbeiten für den Bau der Multibrid M5000 beginnen nach jetzigem Planungsstand im April 2009. EWE, E.ON und Vattenfall haben für die Realisierung des Windparks alpha ventus die „Deutsche Offshore-Testfeld- und Infrastruktur-GmbH & Co. KG“ (DOTI) gegründet. Unter der Bezeichnung „Borkum West“ hat DOTI die Genehmigungsrechte an dem Testfeld von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Stiftung Offshore-Windenergie) gepachtet.

Druckfähige Bilder zum kostenlosen Download finden Sie unter:

alpha ventus -- REpower

PRESSEMITTEILUNG VOM 28.09.2008

Umspannwerk für Offshore Windpark alpha ventus steht

 Ein wichtiger Meilenstein beim Bau des ersten deutschen Offshore Windparks alpha ventus ist gelegt: am Wochenende wurde auf See 45 Kilometer vor der Insel Borkum das Umspannwerk des Windparks planmäßig fertig gestellt. Dazu wurde das Modul mit der gesamten E-Technik, die so genannte "Topside", auf das bereits auf dem Meeresboden verankerte Fundament ("Jacket") aufgesetzt.

"Das Gemeinschaftsprojekt alpha ventus der Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall steht dafür, die Entwicklung der Offshore Windenergie in Deutschland entscheidend mit voranzutreiben", sagt Wilfried Hube, Geschäftsführer der DOTI und ab 1. Oktober zugleich Gesamtprojektleiter von alpha ventus. "Wir sind Pioniere in diesem für deutsche Verhältnisse noch jungen Industriezweig. Mit der Installation des Offshore Umspannwerks realisieren wir einen entscheidenden Meilenstein beim Bau von Deutschlands erstem Windpark auf hoher See", so Hube.

Das Offshore Umspannwerk ist das Herzstück des Windparks alpha ventus, das den Transport des voraussichtlich ab Mitte 2009 auf See erzeugten Windstroms an Land erst ermöglicht. Seine Position ist an der südöstlichen Ecke des geplanten Windparks, 54 Grad nördlicher Breite und 6 Grad östlicher Länge.
Es besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: dem rund 45 Meter hohen und rund 650 Tonnen schweren Stahlfundament ("Jacket") und dem rund 15 Meter hohen Modul mit den elektrotechnischen Einheiten wie dem Transformator mit der entsprechenden Verkabelung, das als "Topside" bezeichnet wird. Die dreistöckige Topside hat ein Gewicht von etwa 680 Tonnen und steht rund 20 Meter über dem Meeresspiegel. Das gesamte Bauwerk ist gut 60 Meter hoch und wiegt mehr als 1.300 Tonnen. Es wurde mit vier jeweils 35 Meter langen Stahlrohren, von denen jedes ein Gewicht von gut 100 Tonnen hat, in rund 30 Meter Wassertiefe auf dem Meeresboden quasi "festgenagelt".

Die Errichtung der Fundamente ("Tripods") für die ersten sechs von insgesamt zwölf geplanten Windenergieanlagen musste im August dieses Jahres wetterbedingt unterbrochen und auf 2009 verschoben werden. Voraussichtlich ab Frühjahr 2009 werden dann die ersten Windenergieanlagen errichtet.

PRESSEMITTEILUNG VOM 19.09.2008

Erster Rammschlag für Offshore-Windpark alpha ventus

 Am 19.09.2008 erfolgte im Baufeld des Windparks alpha ventus der erste Rammschlag für das Fundament (engl. „Jacket“) des Offshore-Umspannwerks. Der Rammschlag markiert den Beginn der Arbeiten auf See 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Das Fundament hat eine Grundfläche von 30x30 Metern und wird derzeit mit vier je 35 Meter langen zylindrischen Stahlpfählen in einer Wassertiefe von rund 30 Metern im Meeresboden verankert.

„Jetzt geht das Projekt alpha ventus offshore“, sagt Irina Lucke, Projektleiterin der Deutschen Offshore Testfeld und Infrastrukturgesellschaft mbH & Co KG (DOTI) und zuständig für die Errichtung des Umspannwerks auf See. „Die Fertigungsarbeiten an Land für das Umspannwerk wurden trotz des sehr ehrgeizigen Projektzeitplanes termingerecht fertig. Das stimmt uns zuversichtlich, das Bauwerk in den kommenden Wochen komplett errichten zu können“, so Lucke.

Das Umspannwerk ist das Herzstück des Windparks alpha ventus, das den Abtransport des auf See erzeugten Windstroms an Land erst ermöglicht. Es besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: dem 45 Meter hohen und rund 650 Tonnen schweren Stahlfundament (Jacket), das sich größtenteils unter Wasser befindet, und dem Modul mit den elektrotechnischen Einheiten wie dem Transformator mit der entsprechenden Verkabelung, das als „Topside“ bezeichnet wird und das in einer Höhe von rund 20 Metern über Wasser steht. Die Topside wartet derzeit in Wilhelmshaven auf ihren Abtransport auf See und soll in Kürze auf das Jacket aufgesetzt werden.

Die Konstruktionsarbeiten auf See erfolgen mit Hilfe einer so genannten Hubplattform der Firma HOCHTIEF. Die Plattform, benannt nach dem nordischen Gott „Odin“, steht auf vier Beinen auf dem Meeresboden. Auf der Plattform befinden sich die Kräne und technischen Geräte, mit deren Hilfe die Rammarbeiten am Fundament des Offshore Umspannwerks derzeit durchgeführt werden.

PRESSEMITTEILUNG VOM 17.09.2008

Fundament für Umspannwerk tritt Seereise an

 Das Fundament (engl. „Jacket“) für das Offshore Umspannwerk des Windparks alpha ventus hat heute von Wilhelmshaven aus seine Reise auf See angetreten. Die rund 650 Tonnen schwere und 45 Meter hohe Jacket Konstruktion wurde dazu auf dem Gelände der Firma Weserwind vom Schwimmkran „Taklift 4“ an den Haken genommen und frei schwebend abtransportiert. Für die Fahrt zum Baufeld von alpha ventus 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum veranschlagen die Experten eine Fahrtzeit zwischen 12 und 24 Stunden, abhängig von den Wetterbedingungen auf See. Anschließend erfolgt die Verankerung des Jacket auf dem Meeresboden in rund 30 Meter Wassertiefe.

„Das Offshore Umspannwerk ist das Herzstück des Windparks alpha ventus, das den Transport von Windstrom an Land erst ermöglicht. Deswegen freuen wir uns, dass dieser wichtige Schritt zum Aufbau des Umspannwerks nun getan ist“, sagt Irina Lucke, verantwortliche Projektleiterin für die Errichtung des Bauwerks bei der Deutschen Offshore Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co KG (DOTI). 

 „Wir sind stolz, an dem Projekt teilzunehmen und freuen uns, unsere Erfahrungen aus dem Bau von Gründungsstrukturen für Offshore Windenergieanlagen in dieses Projekt einbringen zu können“, sagt Stefan Evers, Projektleiter bei der Weserwind Offshore Construction Georgsmarienhütte GmbH. „Trotz des extrem ehrgeizigen Terminplans ist es uns gelungen, sämtliche Bauteile termingerecht abzuliefern. Die hohen Qualitätsanforderungen waren für uns dabei eine besondere Herausforderung. Hier ist ein High Tech Bauwerk „Made in Germany“ entstanden“, so Evers.   

Ihr Ansprechpartner:
Lutz Wiese, Pressesprecher
Tel.: +49 40 63 96 22 63

PRESSEMITTEILUNG VOM 04.09.2008

Wetterbedingungen verzögern Bauarbeiten auf See

 Die Deutsche Offshore Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co KG (DOTI) hat die Legung der Seekabel für die Innerparkverkabelung des Offshore Windparks alpha ventus zunächst zurückgestellt. Die Fundamente (Tripods) für die Windenergieanlagen konnten noch nicht gesetzt werden. Das anhaltend schlechte Wetter im Baugebiet 45 Kilometer vor Borkum hat die Errichtung der Tripods bisher verhindert.

Die Verschiebung hat voraussichtlich zur Folge, dass die ersten Windenergieanlagen im Frühjahr 2009 errichtet werden können. Der Beginn der Verlegearbeiten für die Innerparkverkabelung war ursprünglich für Anfang September vorgesehen. Die Arbeiten zur Errichtung des Fundamentes für das Offshore Umspannwerk kommen unterdessen wie geplant voran.

Die Bauarbeiten für die Fundamente gingen seit Anfang August zunächst planmäßig voran. Die eingesetzten Bauschiffe waren Mitte August auf der Baustelle des Offshore Windparks versammelt und entsprechende bauvorbereitende Maßnahmen wurden eingeleitet. Ein Wetterumschwung verhinderte das Setzen des ersten Tripods. Die Bauarbeiten auf See mussten unterbrochen werden, seitdem wartet die Baucrew auf ausreichend gute Wetterbedingungen, um ihre Arbeiten vor Ort fortzusetzen.

Das Positionieren und Verankern der rund 700 Tonnen schweren und rund 45 Meter hohen Fundamente auf dem Meeresgrund erfordert so genannte "Wetterfenster" von etwa vier Tagen mit ruhiger See. Seit Mitte August waren diese Bedingungen auf der Nordsee nicht gegeben.

Unterdessen gehen die Arbeiten an Land voran. In Wilhelmshaven wird derzeit das Fundament (Jacket) für das Umspannwerk gefertigt. Ab Mitte September soll das Fundament dann wie geplant auf See transportiert und im Windpark alpha ventus verankert werden.

Nach der Aufstellung der Fundamente sollen dann die Innerparkverkabelung erfolgen und die zu errichtenden Windanlagen mit dem Umspannwerk verbunden werden.

Ihr Ansprechpartner:
Lutz Wiese, Pressesprecher
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PRESSEMITTEILUNG, 25. Juli 2008

Leinen los für alpha ventus: Service zur See bei Norden-Frisia gebucht

 Mit der Unterzeichnung eines Vertragspakets mit der AG Reederei Norden-Frisia wurde ein weiterer Schritt zur Errichtung des ersten deutschen Offshore-Windparks alpha ventus getan. Die Verträge umfassen die Gestellung eines Verkehrssicherungsschiffes, das ab 1. August 2008 das Baufeld absichert, die Einrichtung eines Shuttledienstes zwischen Norddeich und dem Baufeld sowie die Gestellung eines Baubüros im Hafen von Norddeich.

Insgesamt drei Verträge über Offshore-Serviceleistungen wurden zwischen der von EWE,E.ON Climate & Renewables und Vattenfall Europe New Energy getragenen DOTI GmbH und der Aktiengesellschaft Reederei Norden-Frisia unterzeichnet. So wird als Verkehrssicherungsschiff der ehemalige Tonnenleger „Otto Treplin“ ab dem Baubeginn auf See die Gewässer rund um das Baufeld absichern. Diese Maßnahme ergänzt die zum Schutz der Bauarbeiten eingerichtete Sicherheitszone, die das Baufeld umschließt und auch in den amtlichen Seekarten verzeichnet wird. Ebenfalls von Norden-Frisia gestellt wird das Baubüro am Hafen von Norddeich, das dieser Tage eingerichtet wird. Von hier aus plant und koordiniert der Fahrzeugskoordinator (Vessel Coordinator) während der Bauphase die Schiffseinsätze auf der Baustelle. Den Personentransfer und den Transport kleinerer Bauteile zwischen Norddeich und Baufeld übernimmt voraussichtlich die „Fintry Two“. Der Offshore-Katamaran legt die Strecke zwischen Basishafen und Baufeld in knapp zweieinhalb Stunden zurück und steht für den täglichen Shuttledienst zur Verfügung.

„Wir freuen uns sehr über den Vertragsabschluss. Mit der Frisia haben wir einen starken und erfahrenen Partner gewonnen, mit dem wir jetzt in die Bauphase starten können“, sagte Hendrik Bergmann, Gesamtprojektleiter von alpha ventus. Im August beginnen die Bauarbeiten auf See mit den Gründungsstrukturen für sechs Windenergieanlagen des Typs Multibrid M5000.

„Der Gewinn dieser drei Teilaufträge für die Seeverkehrsleistungen im Rahmen des alpha ventus-Projektes bedeutet für unsere Reederei den Startschuss für die Erschließung eines neuen Geschäftsfeldes mit großen Wachstumschancen. Mit dem Bau eines eigenen kleinen Offshoreversorgers für Shuttledienste zu den Windparks sowie dem Ankauf des Tonnenlegers „Otto Treplin“ als Verkehrssicherungsschiff sind wir für diese und weitere Aufträge gut gerüstet“, so Reedereivorstand Carl-Ulfert Stegmann. Durch die Kooperation mit der Wiking Helikopter Service, die Servicedienste auf dem Luftweg sichern soll, wurde ein bereits seit langen Jahren im Offshoredienst erfahrener Partner gefunden.

Die AG Reederei Norden-Frisia betreibt bereits seit mehr als 135 Jahren die ganzjährige Versorgung für die ostfriesischen Inseln Norderney und Juist. Mit zur Zeit fünf kombinierten Kfz-/Personenfähren, drei reinen Fahrgastschiffen sowie einem RoRo-Frachtschiff werden jährlich rund 1,9 Mio. Fahrgäste bzw. rund 175.000 Fahrzeuge zur Insel Norderney sowie rund 325.000 Fahrgäste zur autofreien Insel Juist transportiert.

alpha ventus
Rund 45 Kilometer vor der Küste Borkums werden ab dem August 2008 die ersten Gewerke von alpha ventus errichtet, Deutschlands erstem Offshorewindpark auf hoher See. Mit dem Pilotprojekt alpha ventus werden grundlegende Erfahrungen mit Bau und Betrieb eines Offshore-Windparks gesammelt. Dazu ist die Errichtung eines Offshore-Umspannwerks und von insgesamt zwölf Windenergieanlagen (WEA) geplant. Zum ersten Mal werden Anlagen der
5-MW-Klasse küstenfern in 30 Meter Wassertiefe errichtet und betrieben. Die Forschungsund Entwicklungsergebnisse werden in Konstruktion, Bau und Betrieb zukünftiger Offshore-Anlagen einfließen. Das Bundesumweltministerium wird das Projekt finanziell fördern.EWE, E.ON und Vattenfall haben für die Realisierung des Windparks alpha ventus die
„Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur-GmbH & Co. KG“ (DOTI) gegründet. Unter der Bezeichnung „Borkum West“ hat DOTI die Genehmigungsrechte an dem Testfeld von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Stiftung Offshore-Windenergie) gepachtet.

Ihre Ansprechpartner:
Lutz Wiese, Pressesprecher alpha-ventus
Tel: +49 40 63 96 22 63

Carl-Ulfert Stegmann, Vorstand AG Reederei Norden-Frisia
Tel.: +49 4931 987 1111

www.alpha-ventus.de
www.reederei-frisia.de
www.friking.eu

PRESSEMITTEILUNG, Bremerhaven, 2. Juli 2008

Offshore-Windpark alpha ventus sichert sich Transport-Dienstleistungen der WIKING Helikopter Service

 Pioniergeist trifft Erfahrung: Der erste deutsche Offshore-Windpark alpha ventus sichert sich die Transport-Dienstleistungen der Wiking Helikopter Service. Ab Oktober 2008 stellt der Spezialist für Offshore-Flüge damit die Versorgung des ersten Hochsee-Windparks für die ersten Betriebsmonate sicher, der rund 45 km vor der Küste Borkums errichtet wird. Die Vertragsunterzeichnung fand am 2. Juli am Rande der Offshore-Windkonferenz „Windstärke 08“ in Bremerhaven statt.

Während der Offshore-Windkonferenz „Windstärke 08“ in Bremerhaven unterzeichneten Vertreter der Deutsche Offshore-Testfeld- und Infrastruktur GmbH (DOTI) und der Wiking Helikopter Service GmbH den Vertrag über die seeseitige Versorgung von alpha ventus mit Personal und Material ab Oktober 2008 für die ersten Betriebsmonate. DOTI ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Energiekonzerne EWE, E.ON Climate & Renewables sowie Vattenfall Europe New Energy und wurde eigens für den Bau und den Betrieb von alpha ventus gegründet.

„Mit der Wiking Helikopter als Partner geben wir die Lufttransport-Dienstleistungen für den Betrieb und die Wartung des Windparks in erfahrene Hände“, sagte Hendrik Bergmann, Gesamtprojektleiter von alpha ventus. Damit sei zugleich der erste Schritt hinsichtlich der künftigen Betriebsführung vollzogen, so Bergmann weiter. Neben den Transportdienstleistungen führt Wiking entsprechende Sicherheitstrainings für Hubschrauber- und Windeneinsatz mit dem alpha ventus-Projektteam durch.

„Wir freuen uns, unsere Erfahrung im Offshore-Bereich nun auch bei alpha ventus einbringen zu können. Mit unserer langjährigen Offshore-Erfahrung und unserer neuen Firma Friking – einem mit der AG Reederei Norden-Frisia gegründeten Joint-Venture – können wir die Windparkbetreiber aus der Luft und auf dem Seeweg unterstützen“, sagte Nils Herrmann, Geschäftsführer der Wiking Helikopter Service GmbH.

Das Unternehmen operiert seit mehr als 30 Jahren als Spezialist für Offshore-Flüge in Nord- und Ostsee und betreibt international 5 Hubschrauber des Typs „Sikorsky S-76“. Alle Maschinen sind schlechtwetter-tauglich und mit einer speziellen Rettungsausstattung für eventuelle Notwasserungen auf See ausgerüstet. Sie werden unter anderem für den Lotsenversetzdienst in der Deutschen Bucht sowie zur Versorgung von Plattformen der Öl- und Gasindustrie eingesetzt. 

alpha ventus
Noch in diesem Sommer beginnen die Arbeiten auf See: Rund 45 Kilometer vor der Küste Borkums werden dann die ersten Gewerke von alpha ventus errichtet, Deutschlands erstem Offshore-Windpark auf hoher See. Mit dem Pilotprojekt alpha ventus werden grundlegende Erfahrungen mit Bau und Betrieb eines Offshore-Windparks gesammelt. Dazu ist die Errichtung eines Offshore-Umspannwerks und von insgesamt 12 Windenergieanlagen (WEA) geplant. Zum ersten Mal werden Anlagen der 5 MW-Klasse küstenfern in 30 Meter Wassertiefe errichtet und betrieben. Die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse werden in Konstruktion, Bau und Betrieb zukünftiger Offshore-Anlagen einfließen. Das Bundesumweltministerium wird das Projekt finanziell fördern. Das Investitionsvolumen beläuft sich insgesamt auf rund 180 Millionen Euro.

EWE, E.ON und Vattenfall haben für die Realisierung des Windparks alpha ventus die „Deutsche Offshore-Testfeld- und Infrastruktur-GmbH & Co. KG“ (DOTI) gegründet. Unter der Bezeichnung „Borkum West“ hat DOTI die Genehmigungsrechte an dem Testfeld von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Stiftung Offshore-Windenergie) gepachtet.

Ihre Ansprechpartner:
Lutz Wiese, Pressesprecher alpha-ventus
+49 40 63 96 22 63

Nils Herrmann, Geschäftsführer Wiking Helikopter Service GmbH
+49 4421 299 205

www.alpha-ventus.de

www.wiking-helikopter.de

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Shake-Hands zur Unterzeichnung: Wilfried Hube, Geschäftsführer der DOTI, Hendrik Bergmann, Gesamtprojektleiter alpha ventus, Nils Herrmann, Geschäftsführer WIKING Helikopter Service, Dr. Bernd Horstmann, Teilprojektleiter Gründungskonstruktion, Errichtungslogistik und Betriebskonzept (v.l.n.r.).

Ein Großprojekt zu Gast in Wittmund – alpha ventus stellt sich vor

 alpha ventus ist der weltweit erste Offshore-Windpark, der unter Hochseebedingungen realisiert wird. Im Rahmen eines gemeinsamen Pionierprojekts von E.ON Climate & Renewables, EWE und Vattenfall sollen 2008 die ersten sechs Windenergieanlagen 45 Kilometer vor der Küste Borkums in 30 Meter Wassertiefe errichtet werden. Dienstag, 29.01.2008 um 20 Uhr, stellt das Projektteam das Vorhaben im Hotel Residenz Wittmund interessierten Bürgern vor.

Vorgestellt wird ein weltweit einzigartiges Pionierprojekt, dessen Vorbereitungen in vollem Gange sind. Denn bereits im Herbst soll der erste Strom in das deutsche Übertragungsnetz eingespeist werden. Zum ersten Mal werden dazu Windenergieanlagen (WEA) der 5 MW-Klasse unter realen Offshore-Bedingungen errichtet. Für Sommer 2008 sind geplant: der Bau der südlichen Hälfte des Windparks mit sechs WEA vom Typ Multibrid M5000, die Errichtung eines Offshore-Umspannwerks und die Fertigstellung des Netzanschlusses. Im Sommer 2009 folgt nach derzeitigem Planungsstand der Bau der nördlichen Hälfte des Windparks mit sechs WEA vom Typ REpower 5M.

Projektteam und Podium:

  • Hendrik Bergmann, Vattenfall, Projektleiter alpha ventus

  • Irina Lucke, EWE, Teilprojektleiterin Offshore-Umspannwerk

  • Dominik Schwegmann, E.ON, Teilprojektleiter Windenergieanlagen

  • Dr. Bernd Horstmann, Vattenfall, Teilprojektleiter Gründungskonstruktion, Errichtungslogistik

  • Dr. Peter Ahmels, ehemaliger Präsident Bundesverband Windenergie e.V

  • Hermann Reents, Bundesverband Windenergie e.V., Regionalverband Wittmund

  • Gotthard Storz, Planungsgruppe Grün (zuständig für die Bauüberwachung der Kabelleerrohrverlegung auf Norderney)

alpha ventus in der Region
Im Juni 2007 wurde Multibrid in Bremerhaven beauftragt und arbeitet derzeit an der Fertigung der ersten sechs WEA. Im Dezember 2007 folgte die Beauftragung der NSW (Norddeutsche Seekabelwerke, Nordenham) mit der Innerparkverkabelung. Das Offshore-Umspannwerk baut eine Arbeitsgemeinschaft von Bilfinger Berger AG (Mannheim), Hochtief Construction AG (Essen) und WeserWind GmbH (Bremerhaven). Die AREVA Energietechnik GmbH (Bremen/Dresden) liefert die komplette Elektrotechnik des 110/30 kV Umspannwerks inklusive Transformator. Die Errichtung des Umspannwerks ist parallel zur Errichtung der ersten sechs WEA für den Sommer 2008 geplant.

Auch die Bauarbeiten zum Netzanschluss von alpha ventus haben bereits begonnen. Vom Anlandungspunkt Hilgenrieder Siel werden seit August 2007 die Bohrungen zur Verlegung der Kabeltrasse durch das Wattenmeer und über Norderney vorangetrieben.

Parallel läuft das Vergabeverfahren für die sechs weiteren geplanten WEA, deren Gründungen und die Logistik für die Errichtung. Da die Fundamente der WEA eine Lieferzeit von bis zu 20 Monaten haben, sollen diese Anlagen nach derzeitigem Planungsstand im Sommer 2009 errichtet werden.

Offshore Umspannwerk wird im Sommer 2008 errichtet – Vertragsunterzeichnung am 20.12.2007 in Hamburg

 Die Aufträge zur Planung und Errichtung des Offshore-Umspannwerks wurden an eine deutsche Arbeitsgemeinschaft vergeben. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Realisierung des Offshore-Windparks alpha ventus im Sommer 2008. Gemeinsam mit den ersten sechs Windenergieanlagen vom Typ Multibrid M5000 wird das Umspannwerk im Sommer 2008 errichtet werden und dann ab Herbst Strom in das deutsche Übertragungsnetz einspeisen.

Mit dem heute geschlossenen Vertrag zwischen der Deutschen Offshore-Testfeld und Infrastruktur-GmbH & Co. KG (Oldenburg) und einer von der Bilfinger Berger AG (Mannheim), Hochtief Construction AG (Essen) und WeserWind GmbH (Bremerhaven) gebildeten Arbeitsgemeinschaft ist eine entscheidende Phase der Auftragsvergabe abgeschlossen. Wichtige Bausteine dazu waren im Juli und Oktober die Beauftragung der AREVA Energietechnik GmbH (Bremen / Dresden) mit dem Bau der kompletten Elektrotechnik des 110/30 kV Offshore-Umpannwerkes inklusive Transformator sowie der NSW (Norddeutsche Seekabelwerke, Nordenham) mit der Innerparkverkabelung. „Mit der kompletten Auftragsvergabe ist ein immens wichtiges Etappenziel erreicht. Das bestätigt unseren ambitionierten Zeitplan.“, kommentiert Irina Lucke, Teilprojektleiterin Offshore-Umspannwerk (EWE AG).

Das Umspannwerk stellt primär den Netzanschluss des Windparks sicher. Gleichzeitig übernimmt es die Versorgung der Windenergieanlagen mit Verbrauchsstrom aus dem Stromnetz und dient zudem als logistischer Stützpunkt für den Windpark. Die Plattform selbst wird sich über drei Decks erstrecken: Das Helikopter-Deck liegt 30 Meter über dem Meeresspiegel. Auf 25 Meter Höhe liegt das Hauptdeck mit den elektrotechnischen Anlagen. Auf ca. 21 Meter Höhe befindet sich das Kabeldeck mit Kabelanschluss und den Räumen für die Montage- und Service-Techniker. Standort ist die südöstliche Ecke des Windparks alpha ventus. Hier wird das Umspannwerk fest auf dem Boden der Nordsee verankert. Dazu dient die ca. 750 Tonnen schwere, insgesamt ca. 30 Meter hohe Tragkonstruktion (Jacket), die mit vier jeweils 100 Tonnen schweren Pfählen am Meeresboden „festgenagelt“ wird. Bis zu 30 Meter tief dringt dabei jeder der Pfähle in den Meeresgrund.

Das Jacket wird von der Arbeitsgemeinschaft in Wilhelmshaven gebaut. Die Fertigstellung onshore ist für August 2008 geplant, die Errichtung offshore im Windpark alpha ventus für September 2008.

Am Umspannwerk werden die Stromkabel der insgesamt 12 geplanten Windenergieanlagen zusammenlaufen. Mit der Verkabelung innerhalb des Windparks wurde NSW (Norddeutsche Seekabelwerke, Nordenham) beauftragt. Jeweils sechs Windenergieanlagen werden dabei als Kabelring zusammengefasst und die erzeugte Energie über 30-kV-Seekabel zum Umspannwerk geleitet. Dort wird der Strom auf 110 kV hochgespannt. Als Drehstrom wird er dann über ein 18 Zentimeter dickes Seekabel rund 70 Kilometer über die Insel Norderney zum Festland geführt. Die Verlegung des 110-kV-Seekabels plant die für den Netzanschluss verantwortliche E.ON Netz GmbH für Sommer 2008. Bereits seit Januar 2007 werden im Rahmen der Vorbereitungen Leerrohre zur Querung von Norderney verlegt.
 
Technische Daten Umspannwerk

  • 30 m: Höhe Helikopterdeck
  • 25 m: Hauptdeck mit Kran, Leittechnik/Schaltanlage/Sternpunktbildner, Feuerlöschanlage, MS- und NS-Anlage, Notstromaggregat, MVAr-Drossel/ 110 kV-GIS Schaltanlage (AREVA)
  • 21 m: Kabeldeck mit Werkstatt, Geräteraum, Aufenthaltsraum, Dieseltanks, Notstromaggregat, Kabeltisch, Ölauffangwanne
  • Kabel- und Hauptdeck: 110/30 kV Transformator 75 MVA (AREVA)
  • Stahlmasse Gittermast: ca. 750 t
  • Gründungspfähle: Länge 35 m, Durchmesser 2,7 m, Gewicht 100 t
  • Position: N 54°00', E 6°37.40'

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E.ON Energie, EWE und Vattenfall Europe erreichen Meilenstein

 Heute unterzeichneten E.ON Energie, EWE und Vattenfall Europe und der Windanlagenhersteller Multibrid den Vertrag über Lieferung und Installation von sechs Windenergieanlagen der 5 Megawatt-Klasse. Damit beginnt die Realisierungsphase des ersten deutschen Offshore-Windparks „alpha ventus“. Die ersten Windenergieanlagen werden nach heutigem Planungsstand im Spätsommer 2008 ans Netz gehen. Es ist beabsichtigt, bis zum Sommer 2009 insgesamt 12 Windenergieanlagen erstmalig unter realen Offshore-Bedingungen zu errichten. Die Investoren und Betreiber E.ON Energie, EWE und Vattenfall Europe tragen mit diesem Schritt entscheidend dazu bei, die Nutzung der Offshore-Windkraft weiter zu entwickeln und damit letztlich die Klimaschutzziele Deutschlands zu erreichen.

Oldenburg, 13.06.2007

Mit dem Windpark „alpha ventus“ als Pilotprojekt werden grundlegende Erfahrungen mit Bau und Betrieb eines Offshore-Windparks gesammelt. Dazu sind sechs Windenergieanlagen (WEA) vom Typ Multibrid M5000 sowie sechs weitere Anlagen vom Typ REpower 5M geplant. Zum ersten Mal werden Anlagen der 5 MW-Klasse küstenfern 45 km vor der Küste Borkums in 30 m Wassertiefe errichtet und betrieben. Die generierten Forschungs- und Entwicklungsergebnisse werden in Konstruktion, Bau und Betrieb zukünftiger Offshore-Anlagen einfließen.

Das Bundesumweltministerium wird das Projekt fördern. Das Investitionsvolumen beläuft sich insgesamt auf rund 180 Millionen Euro.

Geplante Bauphasen
Die Beauftragung der Multibrid GmbH als Generalunternehmer beschleunigt das Bauvorhaben wesentlich. Vertragsgemäß werden dazu ab Juli 2007 die neu entwickelten Windenergieanlagen vom Typ Multibrid M5000 in Bremerhaven vormontiert: Die 56,5 m langen und 16,5 t schweren Rotorblätter bestehen aus GFK und CFK (Glas- bzw. Kohlefaserverstärktem Kunststoff) und werden in Stade gefertigt. Die dreibeinigen Gründungsstrukturen, so genannte Tripods, werden ebenfalls ab Sommer gefertigt. Insgesamt werden für die ersten sechs WEA 6.400 Tonnen Stahl verbaut. Die Verschiffung der fertig montierten WEA erfolgt von Bremerhaven aus mit Spezialschiffen. Eine spezielle Hubplattform wird dann die Anlagen im Sommer 2008 in der Nordsee errichten.

Netzanbindung
Die Netzanbindung erfolgt über eine Trafo-Plattform mit einem insgesamt 60 Kilometer langen Kabel in einer Trasse über Norderney. Entlang der geplanten Trasse wird das Kabel mehrere Meter im Untergrund versenkt, um Gefährdungen für die Meeresumwelt und die Schifffahrt zu minimieren. Parallel läuft bereits das Vergabeverfahren für die weiteren sechs WEA und die dazugehörigen Teilgewerke wie Fundamente und Logistik. Die Fundamente haben eine Lieferzeit von bis zu 20 Monaten, daher sollen diese Anlagen nach derzeitigem Planungsstand im Sommer 2009 errichtet werden.

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 Infomaterial zum Download

Laden Sie hier aktuelles Informationsmaterial herunter:

Broschüre zu alpha ventus (2 MB)

alpha ventus Presse Factsheet (286 KB)

 Webcam: Blick in den Windpark

Für interessierte Blicke stellt die Forschungsplattform FINO 1 aktuelle Bilder von Webcams und aktuelle Messdaten zur Verfügung.

Blick von FINO 1 in den Windpark alpha ventus 

Blick von FINO 1 nach:

Südwesten  l  Norden  l  Auf das Plattformdeck 

Live Messdaten zur Windrichtung und -stärke

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Aktuelle Medienberichte

 alpha ventus im TV und Internet

SPIEGEL-Online Videospezial über Offshore-Windkraft

ARD Tagesschau vom 27.04.2010, Berichterstattung zur Inbetriebnahme von apha ventus.

ZDF heute vom 27.04.2010, Bericherstattung zu Inbetriebnahme von alpha ventus.

ARD Morgenmagazin vom 14.04.2010, Premiere im Deutschen Fernsehen: Am Mittwoch, den 14. April, sendete das ARD Morgenmagazin LIVE von Deutschlands erstem Offshore-Windpark alpha ventus 45 Kilometer vor der Insel Borkum mitten in der Nordsee.

Deutschlandfunk "Forschung aktuell: Die Energie der rauen See Projektleiter von alpha ventus über den Offshore-Windpark", 27.04.2010. Zum Download beim DLF.

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W wie Wissen vom 13.09.2009, ARD, ca. 5 Minunten (Achtung: Pop-ups müssen für den Player aktiviert sein)

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heute in Deutschland vom 15.07.2009, ZDF, ca. 1,5 Minuten (Achtung: Pop-ups müssen für den Player der ZDF Mediathek aktiviert sein)

"drehscheibe Deutschland" vom 15.07.2009, ZDF, ca. 5 Minuten  (Achtung: Pop-ups müssen für den Player der ZDF Mediathek aktiviert sein)

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Der NDR war mit "buten un binnen" zu Gast im Baufeld. Zum Bericht (Sendedatum 17.06.2009)

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SWR 2 berichtete am 20.10.2008 über das "Kraftwerk auf hoher See"
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