Nina Hildebrandt

Pressesprecherin

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Personalien bei alpha ventus

Dr. Claus Burkhardt neuer Projektleiter / Nina Hildebrandt neue Pressesprecherin

 Oldenburg, Hamburg, Berlin,16. Juli 2010

Dr. Claus Burkhardt, Leiter Betrieb Offshore, Energie und Umwelttechnik der EWE, hat mit Wirkung zum 10. Juni 2010 zusätzlich zur Geschäftsführung innerhalb der DOTI die Gesamtprojektleitung von alpha ventus übernommen. Er folgt in dieser Funktion auf Wilfried Hube, ebenfalls EWE. Herr Hube hat bei der EWE die Leitung des Nachfolgeprojektes „Riffgat“ übernommen. Die Geschäftsführung der DOTI bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich für sein hohes Engagement bei alpha ventus. Die im Testfeld in Kürze anstehenden Arbeiten zum Gondeltausch der Windturbinen des Herstellers Areva Wind werden seitens der neuen Projektleitung organisiert. Der Beginn der Arbeiten ist für Mitte August geplant, die Arbeiten werden durch Areva Wind im Rahmen entsprechender vertraglicher Vereinbarungen vollzogen.

Mit Wirkung zum 19. Juli 2010 übernimmt Nina Hildebrandt, Pressereferentin der Vattenfall Europe Windkraft GmbH, die Funktion als Pressesprecherin für alpha ventus. Sie folgt auf Lutz Wiese, der planmäßig aus dem Projekt ausscheidet. Für seine Tätigkeit sei ihm an dieser Stelle ausdrücklich durch die DOTI-Geschäftsführung gedankt.

Beginn einer neuen Ära der umweltfreundlichen Stromgewinnung in Deutschland

27/04 2010

Deutschlands erster Offshore-Windpark alpha ventus wird feierlich eröffnet

 Gemeinsam eröffnen heute Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und die Vorstandsvorsitzenden von EWE, Dr. Werner Brinker, E.ON, Dr. Wulf Bernotat sowie Vattenfall Europe, Tuomo Hatakka, im Rahmen einer Festveranstaltung in Norddeich Deutschlands ersten Offshore Windpark. Alpha ventus ist der erste Hochsee-Windpark seiner Art in deutschen Hoheitsgewässern. Er markiert den Beginn einer neuen Ära der umweltfreundlichen Stromgewinnung in Deutschland – fernab der Küsten in der offenen See, in großen Wassertiefen und unter Einsatz modernster Technik.

Gebaut wurde alpha ventus 45 Kilometer vor der Küste der Insel Borkum von einem gemeinsamen Konsortium der Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall Europe, die hierfür die Investitionssumme in Höhe von 250 Millionen Euro aufgewendet haben. Neben der reinen Stromgewinnung dient alpha ventus auch als Testfeld für Forschungsprojekte in Sachen Naturschutz, die vom Bundesumweltministerium gefördert werden. Der Windpark wird zudem wertvolle Erkenntnisse im Hinblick auf den Einsatz und die weitere Entwicklung der Offshore-Windenergie liefern.

Anlässlich der offiziellen Eröffnung von alpha ventus sagt Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen: „Die Nutzung der Windenergie wird die zentrale Rolle im Energiemix der Zukunft spielen. Offshore-Windparks sind dabei eine entscheidende Größe. Unser Ziel ist eine installierte Offshore-Leistung von 25.000 MW bis zum Jahr 2030. Alpha ventus ist der Anfang, ist die Pionierarbeit, die uns das Tor ins Zeitalter der Erneuerbaren weit öffnet. Investoren, Anlagenhersteller und Netzbetreiber sind mit diesem Testfeld ein hohes Risiko eingegangen. Das nicht nachlassende Engagement, die Beharrlichkeit und Kreativität haben sich gelohnt: Die beim Bau von alpha ventus gesammelten Erfahrungen werden allen künftigen Offshore-Windparks zugute kommen.“

Bereits jetzt zeigt sich, dass alpha ventus unmittelbaren Einfluss auf Folgeprojekte von EWE, E.ON und Vattenfall hat. Dr. Werner Brinker, Vorsitzender des Vorstandes der EWE AG, erklärt hierzu: „Heute krönen wir mit der Inbetriebnahme von alpha ventus ein beispielgebendes Pionierprojekt. Damit geben wir den Startschuss für die Nutzung der Meereswindenergie in der deutschen Nordsee. Die Offshore-Technologie ist ein Zukunftsthema mit großem
Innovations- und Wachstumspotenzial und bietet große Chancen. Wir wollen an dieser Entwicklung teilhaben und treiben sie deshalb aktiv voran – mit Referenzprojekten wie alpha ventus und mit Investitionen in weiterführende Offshore-Windparks, wie z. B. in den Bau von Riffgat 15 Kilometer vor Borkum“.

Dr. Wulf Bernotat, Vorstandsvorsitzender der E.ON AG, erklärt: „Alpha ventus ist ein großer Schritt für den Ausbau der Windkraft auf dem Meer. Mit diesem Pionierprojekt haben wir bei E.ON unsere große Offshore-Erfahrung mit küstennahen Windparks um echtes Hochsee-Know-how erweitert, sodass wir jetzt weitere küstenferne Tiefwasserprojekte wie in der deutschen Nord- und Ostsee angehen können.“    

Tuomo Hatakka, Vorstandsvorsitzender der Vattenfall Europe AG: „Dies ist ein guter Tag für die Offshore-Windenergie in Deutschland. Unsere Unternehmen haben großen Teamgeist gezeigt und mit alpha ventus nachgewiesen, dass die Nutzung der Offshore-Windenergie auch unter den schwierigen natürlichen Rahmenbedingungen in Deutschland machbar ist. Vattenfall zählt bereits heute zu den weltweit führenden Unternehmen im Offshore-Windbereich. Die Stromerzeugung aus Wind ist für Vattenfall ein wesentlicher Baustein unserer Strategie ‚Making Electricity Clean’, mit der wir unsere Stromerzeugung bis 2050 klimaneutral gestalten.“

Der Betrieb von alpha ventus kann auch im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam direkt auf den Windpark. Sie finden hier den Link auf die Webcam.

 

Wechsel in der DOTI-Geschäfsführung

Felix Würtenberger wird neuer Geschäftsführer

 Hamburg, 29 Dezember 2009. Felix Würtenberger, Leiter Business Control & Support der Vattenfall Europe Windkraft GmbH, wird neues Mitglied der Geschäftsführung der Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG (DOTI). Der Diplom-Physiker Würtenberger folgt auf Oliver Funk von Vattenfall, der zum Jahreswechsel aus der DOTI-Geschäftsleitung ausscheidet. Die Energiekonzerne EWE, E.ON und Vattenfall Europe gründeten die DOTI GmbH 2006 für die Realisierung von alpha ventus.

Pressemitteilung vom 16. November 2009

Das Dutzend ist voll: EWE, E.ON und Vattenfall errichten zwölfte und letzte Windkraftanlage für alpha ventus

 Deutschlands erster Offshore-Windpark alpha ventus steht: Heute früh um 7.13 Uhr hat das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall, die Deutsche Offshore- Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI), die zwölfte und damit letzte Windkraftanlage erfolgreich in der deutschen Nordsee 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum errichtet. Die reine Bauzeit für alle zwölf Windturbinen betrug sieben Monate. Damit ist alpha ventus zum jetzigen Zeitpunkt der erste Offshore-Windpark weltweit, in dem ein Dutzend Windkraftanlagen der 5-Megawatt-Klasse zum Einsatz kommen. Sechs Turbinen laufen bereits im Probebetrieb. Sie haben bislang rund 13 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Offshore-Windstrom in das deutsche Netz eingespeist. In den kommenden Wochen werden nun die weiteren sechs Windkraftanlagen schrittweise in Betrieb gehen. Die Investitionssumme, die EWE, E.ON und Vattenfall für dieses Pionierprojekt aufwenden, beträgt 250 Millionen Euro. Die Strommenge, die alpha ventus künftig im Vollbetrieb jährlich produzieren soll, entspricht dem Verbrauch von 50.000 Haushalten.

Ein Windpark entsteht: Rückblick auf das Offshore-Jahr 2009.

 

„Mit dem Bau von alpha ventus haben unsere drei Unternehmen gezeigt, dass Offshore-Windenergie in Deutschland auch unter vergleichsweise schwierigen Bedingungen technisch machbar ist. Darauf kann das gesamte Team zu Recht stolz sein“, freut sich Gesamtprojektleiter Wilfried Hube (EWE). „Die Errichtung von zwölf Windkraftanlagen der 5-Megawatt-Klasse in 45 Kilometer Entfernung von der Küste und bei Wassertiefen um 30 Meter ist ein echtes Stück Pionierarbeit und weltweit bislang einzigartig“, so Hube weiter. 

Das Projekt alpha ventus war für EWE, E.ON und Vattenfall ebenso wie für zahlreiche Auftragnehmer der sprichwörtliche Sprung ins kalte Wasser. Zwar lagen bereits Erfahrungen aus anderen Windprojekten vor, aber den Realitätstest über die Machbarkeit von Offshore-Windkraft in Deutschland erbrachten erst die rauen Bedingungen der Nordsee. So ist der Bau von alpha ventus eine beachtliche logistische Leistung. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den Errichtungsschiffen im Jahr 2008 wurden diese „lessons learned“ 2009 bei der Wahl des geeigneten Equipments direkt umgesetzt. Mit der Folge, dass alle zwölf Windturbinen in sieben Monaten errichtet werden konnten und das Projekt gut im Gesamt-Zeitplan liegt. Oliver Funk von Vattenfall und zugleich Geschäftsführer der DOTI hierzu: „Wir haben gelernt, dass die Errichtungsprozesse und die zum Einsatz kommende Logistik sehr gut aufeinander abgestimmt sein müssen, um erfolgreich bauen zu können. In diesem Punkt haben wir eine sehr steile Lernkurve durchlaufen.“

Im Sommer 2009 kamen auf der Baustelle von alpha ventus zu Spitzenzeiten rund 350 Personen sowie bis zu 25 verschiedene Schiffe gleichzeitig zum Einsatz. Darunter befanden sich drei nagelneue Hubinseln (Jack-up Barges), die quasi direkt von der Werft kommend ihren ersten Offshore-Einsatz bei alpha ventus hatten, sowie das größte Kranschiff der Welt, Thialf, das die Jacket-Fundamente für die REpower-Windturbinen in nur sechs Tagen in die Nordsee stellte.

Der Bau von alpha ventus war weitaus komplexer als dies bei bisherigen Offshore-Windparks, die alle außerhalb Deutschlands errichtet wurden, üblich ist. Grund dafür ist das Konzept, das alpha ventus zugrunde liegt: zwei Windturbinen-Typen deutscher Hersteller wurden auf zwei unterschiedlichen Fundament-Typen mit unterschiedlichen Errichtungskonzepten gebaut. „Letztlich kann man sagen, dass wir zwei Windparks errichtet haben“, sagt hierzu Ralf Lamsbach von E.ON in seiner Funktion als DOTI-Geschäftsführer. „Dafür steht bereits jetzt fest, dass uns der Bau wertvolle Erkenntnisse für weitere Offshore-Projekte liefern wird“, so Lamsbach weiter.

Während die zwölfte Windturbine nun errichtet wurde befinden sich unterdessen die ersten sechs Anlagen im Probebetrieb und liefern bereits Strom. Seit August dieses Jahres hat alpha ventus rund 13 Millionen Kilowattstunden Strom von der Nordsee erzeugt. Die weiteren sechs Turbinen werden jetzt nacheinander in Betrieb genommen. Auch hier geht das Projekt einen Weg, der bislang nicht unbedingt üblich ist: „alpha ventus macht keine Winterpause“, sagt Dr. Claus Burkhardt von EWE und ebenfalls DOTI-Geschäftsführer. „Wenn das Wetter es zulässt, gehen wir raus und schließen die Anlagen an - und wenn es sein muss, auch zu Weihnachten und Silvester“, so Burkhardt. Um die Erreichbarkeit von alpha ventus sicher zu stellen, haben in den ergangenen Wochen mehr als einhundert Techniker entsprechende Helikopter-Abseiltrainings in Cuxhaven absolviert. Sollte der Seeweg aufgrund von Schlechtwetter nicht zur Verfügung stehen, können die Techniker jetzt die Windkraftanlagen aus der Luft erreichen.

Die weiter laufenden Arbeiten auf hoher See können auch im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam direkt auf das Baufeld. Sie finden den Link auf die Webcam unter www.alpha-ventus.de.

Gemanagt wird das Projekt von einem rund 40-köpfigen Team aus Mitarbeitern der drei beteiligten Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall. Die gemeinsame Projektgesellschaft DOTI wurde im Juni 2006 gegründet. Bereits im September 2008 hat die DOTI mit der erfolgreichen Errichtung des Offshore-Umspannwerks die Voraussetzung dafür geschaffen, dass der erzeugte Windstrom an Land transportiert werden kann. Dies geschieht mit Hilfe eines Seekabels, das das Umspannwerk mit dem deutschen Stromnetz verbindet und das ebenfalls bereits vergangenes Jahr durch die Transpower GmbH (ehemals E.ON Netz) gelegt wurde. 

Pressemitteilung vom 9. September 2009

Größtes Kranschiff der Welt bei alpha ventus: „Thialf“ setzt Fundamente für REpower-Anlagen

 Superlative trifft auf Pioniergeist: „Thialf“, der leistungsfähigste Schwimmkran der Welt, unterstützt die Fertigstellung von Deutschlands erstem Offshore-Windpark alpha ventus. Das Arbeitsschiff stellt zurzeit sechs Stahlfundamente auf den Meeresboden der Nordsee in 30 Meter Wassertiefe, rund 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Auf diesen so genannten „Jacket-Fundamenten“ wird das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall dann in Kürze sechs Windkraftanlagen des Typs REpower 5M – jede mit einer Höhe von 155 Meter über dem Meeresspiegel – errichten. Der Windpark alpha ventus besteht im Endausbau aus insgesamt zwölf Windkraftanlagen. Sechs Turbinen des Typs Areva Multibrid M5000 stehen bereits und sind in der Inbetriebnahme.

Thialf im Baufeld. Foto: Matthias Ibeler, (c) DOTI 2009 - Per Klick gelangen Sie ins alpha ventus Bildarchiv


Die Thialf ist ein Hochsee-Arbeitsschiff, das in der Offshore-Industrie zum Einsatz kommt. Sein Name stammt ab von „Thialfi“, dem Diener des Donnergottes Thor. Seine technischen Daten sind beeindruckend: Die Gesamtlänge der Thialf misst gut 200 Meter, bei einer Breite von knapp 90 Meter. Das entspricht den Ausmaßen von zwei Fußballfeldern. Thialf verfügt über zwei Kräne, die im Doppelhub bis zu 14.200 Tonnen heben können. Zum Vergleich: die Stahlmasse einer Windenenergieanlage von alpha ventus beträgt etwa 1.000 Tonnen. Thialf ist ein so genannter Halbtaucher, das bedeutet, dass es seinen Tiefgang variieren kann, um sich an die Umgebungsbedingungen anzupassen. Das Schiff ist im Besitz der niederländischen Werft Heerema Marine Contractors (HMC).

Die laufenden Arbeiten auf hoher See können auch im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam direkt auf das Baufeld. Sie finden den Link auf die Webcam hier.

Bereits im September 2008 hat die DOTI mit der erfolgreichen Errichtung des Offshore-Umspannwerks die Voraussetzung dafür geschaffen, dass der erzeugte Windstrom an Land transportiert werden kann. Dies geschieht mit Hilfe eines Seekabels, das das Umspannwerk mit dem deutschen Stromnetz verbindet und das ebenfalls bereits vergangenes Jahr durch die transpower stromübertragungs gmbh (ehemals E.ON Netz) gelegt wurde.

Pressemitteilung vom 12. August 2009

Offshore-Windstrom von der Nordsee: alpha ventus speist erste Kilowattstunden ins deutsche Stromnetz ein

 Erstmals fließt Offshore-Windstrom von der Nordsee in das deutsche Stromnetz: Das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall, die Deutsche Offshore- Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI), hat jetzt die ersten drei von insgesamt zwölf Windkraftanlagen des Windparks alpha ventus erfolgreich angefahren und für die regelmäßige Stromproduktion eingestellt. Die Anlagen mit einer Nennleistung von je fünf Megawatt stehen 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Alle zwölf Anlagen des Windparks, von denen fünf bereits komplett errichtet sind, werden voraussichtlich bis Ende dieses Jahres in Dauerbetrieb gehen.

 

„Die Windkraftanlagen „AV 8“, „AV 9“ und „AV 12“ befinden sich derzeit im so genannten Einstellbetrieb“, erläutert der Gesamtprojektleiter von alpha ventus, Wilfried Hube. „Wie der Name es bereits andeutet, werden in dieser Phase alle Funktionen und elektrotechnischen Bauteile überprüft und für den späteren Dauerbetrieb justiert. Das ist vergleichbar mit der technischen Einstellung des Motors bei einem Neuwagen“, so Hube weiter. Nach dem Einstellbetrieb beginnt der so genannte Probebetrieb. In dieser Phase werden die Windkraftanlagen verschiedenen Testszenarien unterzogen, zum Beispiel dem Betrieb unter Volllast bei entsprechenden Windgeschwindigkeiten. Dies ist vergleichbar mit Testfahrten bei einem Neuwagen. Die beschriebenen Testszenarien dauern bis zu mehreren hundert Stunden. Erst dann sind Windkraftanlagen dauerhaft betriebsbereit. Nach „AV8“, „AV 9“ und „AV12“ werden die weiteren bereits errichteten Windkraftanlagen sukzessive in Betrieb genommen.

Mit der Errichtung der Windkraftanlagen wurde Mitte April dieses Jahres begonnen, nachdem ein erster Versuch im August 2008 wetterbedingt abgebrochen worden war. Seit April sind die Arbeiten jedoch so zügig vorangekommen, dass die Errichtung des gesamten Windparks gut im Zeitplan liegt. Neben dem Bau und der Inbetriebnahme der sechs Windkraftanlagen M5000 von Areva Multibrid betrifft dies vor allem den Bau der Unterwasser-Pfahlverankerungen für die Fundamente der sechs REpower 5M Windkraftanlagen, die in Kürze abgeschlossen werden können.

Die laufenden Arbeiten auf hoher See können auch im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam direkt auf das Baufeld. Sie finden den Link auf die Webcam unter www.alpha-ventus.de.

Bereits im September 2008 hat die DOTI mit der erfolgreichen Errichtung des Offshore-Umspannwerks die Voraussetzung dafür geschaffen, dass der erzeugte Windstrom an Land transportiert werden kann. Dies geschieht mit Hilfe eines Seekabels, das das Umspannwerk mit dem deutschen Stromnetz verbindet und das ebenfalls bereits vergangenes Jahr durch die transpower stromübertragungs gmbh (ehemals E.ON Netz) gelegt wurde.

 

Pressemitteilung vom 15. Juli 2009

Deutschland geht offshore: EWE, E.ON und Vattenfall errichten erste Windkraftanlage für alpha ventus

 Deutschland hat seine erste Offshore-Windkraftanlage: Heute hat das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall, die Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI), die erste von insgesamt zwölf Windkraftanlagen des Offshore-Windparks alpha ventus erfolgreich in der deutschen Nordsee errichtet. Ein Team von 50 Spezialisten ist auf der Hochsee-Baustelle vor Ort im Einsatz. Die Anlage mit einer Nennleistung von fünf Megawatt steht 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Alle zwölf Anlagen werden voraussichtlich bis Ende dieses Jahres in Betrieb gehen. Damit ist alpha ventus der erste Offshore-Windpark in deutschen Hoheitsgewässern. Die Investitionssumme in dieses Pionierprojekt beträgt 250 Millionen Euro. Die Strommenge, die alpha ventus künftig jährlich produzieren wird, entspricht dem Verbrauch von 50.000 Haushalten.

Mit der Errichtung der Windkraftanlagen wurde Mitte April dieses Jahres begonnen, nachdem ein erster Versuch im August 2008 wetterbedingt abgebrochen worden war. Seit April sind die Arbeiten nun so zügig vorangekommen, dass die Errichtung der ersten Windkraftanlage voll im Zeitplan liegt.

„Das ist die Premiere für die Nutzung der Offshore-Windenergie in Deutschland“, sagt der Gesamtprojektleiter von alpha ventus, Wilfried Hube (EWE). „Zum ersten Mal überhaupt werden Anlagen dieser Größe so weit draußen in Wassertiefen von bis zu 30 Metern errichtet. EWE, E.ON und Vattenfall leisten hier echte Pionierarbeit für die Offshore-Windbranche und ich bin sicher, dass alpha ventus eine Erfolgsstory wird“, so Hube weiter.
Gemanagt wird das Projekt von einem rund 40-köpfigen Team aus Mitarbeitern der drei beteiligten Unternehmen. Die gemeinsame Projektgesellschaft DOTI wurde im Juni 2006 gegründet; die Konstruktionsarbeiten für den Bau und die Errichtung der Windkraftanlagen laufen seit Mitte 2007. „Es ist mehr als beachtlich, was das Team aus den drei Häusern seither geleistet hat“, sagt Ralf Lamsbach von E.ON, zugleich Geschäftsführer der DOTI. „Über alle Unternehmensgrenzen hinweg zieht das ganze Team an einem Strang und zeigt den absoluten Willen und die Motivation, das Projekt zum Erfolg zu führen. Der Teamgedanke steht hier absolut im Vordergrund“, betont Lamsbach.

Mit dem Entschluss zum Bau des ersten deutschen Offshore-Windparks alpha ventus haben die drei Partner echtes Neuland betreten. Zwar gab es bereits Erfahrungen in den einzelnen Unternehmen aus anderen europäischen Windprojekten, doch die Rahmenbedingungen für alpha ventus sind bislang einzigartig. „Dies spiegelt sich auch in der Investitionssumme für alpha ventus wider, die wir von ursprünglich geplanten 190 Millionen Euro auf 250 Millionen Euro nach oben korrigiert haben“, sagt hierzu Oliver Funk von Vattenfall, ebenfalls Geschäftsführer der DOTI. „Insofern kann man schon sagen, dass wir hier Lehrgeld bezahlt haben, aber dieses Geld ist gut angelegt. Bei künftigen Projekten wird jedes einzelne der beteiligten Unternehmen von den wertvollen Erfahrungen aus alpha ventus profitieren“, ist sich Funk sicher.

Als nächster Schritt steht nun die schrittweise Inbetriebnahme der ersten Windkraftanlage an. Dazu zählt auch der Anschluss der Anlage an das Offshore-Umspannwerk auf See, der in den kommenden Wochen erfolgt. Die Überwachung und komplette Betriebsführung des fertig errichteten Windparks wird später von der EWE verantwortet. „Auch hier werden wir wichtige Erfahrungen sammeln, was die künftige Verfügbarkeit und die Wartung der Anlagen angeht“, sagt Dr. Claus Burkhardt (EWE), der als Geschäftsführer der DOTI hierfür verantwortlich zeichnet. „Dieses Wissen wird uns auch weiteren Aufschluss über die Wirtschaftlichkeit von Offshore-Windparks liefern“, ergänzt Burkhardt.

Die laufenden Arbeiten auf hoher See können auch im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam direkt auf das Baufeld auf das Baufeld.

Bereits im September 2008 hat die DOTI mit der erfolgreichen Errichtung des Offshore-Umspannwerks die Voraussetzung dafür geschaffen, dass der erzeugte Windstrom an Land transportiert werden kann. Dies geschieht mithilfe eines Seekabels, das das Umspannwerk mit dem deutschen Stromnetz verbindet und das ebenfalls bereits vergangenes Jahr durch die Transpower GmbH (ehemals E.ON Netz) gelegt wurde.

Druckfähige Bilder finden Sie hier.

 

Ausstellungsschiff zur Offshore-Windenergie

alpha ventus prominent an Bord

 Im Sommer bekommen die deutschen Küstenstädte besonderen Besuch: Die Wanderausstellung "Faszination Offshore" der Stiftung Offshore-Windenergie macht zwischen Juni und September 2009 in den deutschen Nordsee- und Inselhäfen Station. Die Ausstellung wird an Bord des Museumschiffs "Greundiek" gezeigt - und natürlich ist alpha ventus prominent an Bord vertreten.

Mit Fotos, Grafiken und Filmen werden die Arbeiten an alpha ventus anschaulich gezeigt. Die Wanderausstellung widmet sich den Hauptthemen Klimawandel und Erneuerbare Energien, den Dimensionen der Offshore-Windenergie sowie Bau, Errichtung, Betrieb und Netzanabindung eines Offshore-Windparks. alpha ventus dient hier als Referenzprojekt. Die "Greundiek" wird auf ihrer Tour u.a. in Bremerhaven, Cuxhaven, Wilhelmshaven, Norderney, Borkum, Emden, Hooksiel, Husum, Büsum, Otterndorf, Bremen, Brake und Stade Station machen. Am kommenden Freitag, 26. Juni, wird Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die Ausstellung in Cuxhaven besuchen. Die Ausstellung ist täglich von 10 - 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Alle Termine und Standorte finden Sie im Internet unter www.offshore-stiftung.de.

Pressemitteilung vom 8. Juni 2009

Arbeiten für Fundamente der REpower-Windenergieanlagen bei alpha ventus beginnen

 Startschuss für einen weiteren großen Bauabschnitt des ersten deutschen Offshore-Windparks alpha ventus: Ab heute werden insgesamt 24 Pfähle für die sechs Fundamente der REpower-Windenergieanlagen 45 Kilometer vor Borkum gerammt. Die zylindrischen Pfähle sind zwischen 31 und 44 Meter lang und haben einen Durchmesser von 1,80 Metern. Sie werden mit einem Hydraulikhammer durch eine Schablone (Template) bis zu 42 m tief in den Meeresboden eingebracht. Ausgeführt werden die Rammarbeiten durch die belgische Spezialfirma Geosea. Zum Einsatz kommt dabei die Hubplattform „Buzzard“.

„Die Buzzard hat sich bereits in verschiedenen Offshore-Bauprojekten bewährt, so auch während der Errichtung des belgischen Windparks Thornton Bank“, erklärt Hergen Stolle von Vattenfall Europe, verantwortlicher Teilprojektleiter für die Errichtung der Fundamente und zuständig für die Offshore-Logistik bei alpha ventus. „Mit Geosea haben wir einen erfahrenen Partner an Bord, der auf die Errichtung von Offshore-Bauwerken spezialisiert ist. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Arbeiten zügig voranbringen werden“, so Stolle weiter.

Bei den Stahlfundamenten, auf denen später die Windenergieanlagen des Typs REpower 5M stehen werden, handelt es sich um so genannte „Jacket“-Fundamente. Diese Gittermastkonstruktionen werden gerade in Schottland gefertigt und treffen ab Mitte August auf der Baustelle von alpha ventus ein. Dort werden sie dann auf die exakt in Position gerammten Pfähle aufgesetzt und befestigt. Je vier Pfähle bilden die Verankerung für ein Jacket-Fundament. Als Generalauftragnehmer für die Konstruktion, den Bau und die Errichtung der Fundamente fungiert das norwegische Offshore-Unternehmen Norwind mit Sitz in Bergen.

Bereits Anfang Juni konnte das Projekt alpha ventus einen Meilenstein umsetzen. Die sechs Stahlfundamente („Tripods“) für die Windenergieanlagen des Typs Areva Multibrid M5000 stehen bereits fest verankert in der Nordsee. Zudem hat der Kabelleger „Stemat 82“ die ersten Kabel zwischen den Tripods und dem ebenfalls bereits errichteten Offshore-Umspannwerk gelegt. Diese so genannten Innerparkkabel verbinden später die Windturbinen mit dem Offshore-Umspannwerk, das für den Transport des Windstroms an Land sorgt.

Die laufenden Arbeiten auf hoher See können auch im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam direkt auf das Baufeld.

Für 2009 ist die Errichtung von insgesamt zwölf Windenergieanlagen geplant. Sechs Areva Multibrid M5000 und sechs REpower 5M sollen bis Ende des Jahres in Betrieb gehen und umweltfreundlichen Strom liefern. Die erwartete Strommenge entspricht dem Verbrauch von 50.000 Haushalten.

Presseinformation vom 03. Juni 2009

Fundamente für die ersten sechs Windturbinen von alpha ventus stehen

 Das Projekt alpha ventus hat einen weiteren Meilenstein umgesetzt: Am 1. Juni wurde das letzte von sechs Fundamenten für die Windturbinen des Typs AREVA Multibrid M5000 erfolgreich im Baufeld des ersten deutschen Offshore-Windparks 45 Kilometer vor der Insel Borkum verankert.

Edne Mai 2009: Der Schwimmkran "Taklift 4" positioniert einen Trippod. Im Hintergrund links die Hubplattform Odin, vor dme Horizont: das im September 2008 errichtete Offshore-Umspannwerk.

Die Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur Gesellschaft mbH & Co. KG (DOTI) realisiert damit einen zentralen Bauabschnitt in diesem Pionierprojekt. Federführend für Bau und Errichtung der sechs Windturbinen M5000 ist die Multibrid GmbH mit Sitz in Bremerhaven, ein Tochterunternehmen des französischen AREVA-Konzerns. Der Bau der M5000-Windturbinen wird jetzt mit der Errichtung der einzelnen Turmsegmente fortgeführt. Zugleich beginnen nun auf der Baustelle von alpha ventus die Vorbereitungen für die Errichtung der Fundamente für sechs weitere Windenergieanlagen. Lieferant für die Turbinen des Typs REpower 5M ist die REpower Systems AG aus Hamburg.

„Das Gemeinschaftsprojekt alpha ventus der Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall steht dafür, die Entwicklung der Offshore-Windenergie in Deutschland entscheidend voranzutreiben“, sagt Wilfried Hube, Gesamtprojektleiter von alpha ventus. „Der Bau des Windparks kommt zurzeit gut voran und unsere Lernkurve zeigt stetig aufwärts. Erstmalig kommen hier sechs Tripods als Fundamente für Offshore-Windturbinen zum Einsatz. Das ist Weltpremiere“, so Hube weiter.

„Dieser erfolgreiche Meilenstein erwächst aus AREVA`s Anstrengungen innovative, verlässliche und kosteneffiziente Lösungen für den Offshore-Windmarkt anzubieten. Die Lektionen, die aus der ersten Errichtungsphase von alpha ventus stammen, kommen allen involvierten Projektpartnern zu Gute und werden der Entwicklung der Offshore- Windenergiegewinnung helfen“, erklärt Félix Debierre, Geschäftsführer AREVA Multibrid. 

Rund 45 Kilometer vor Borkum ragen jetzt sechs so genannte Tripods, Gründungsstrukturen für die 5 MW Windkraftanlagen des Typs Multibrid M5000, aus dem Wasser. Seit Mitte April hat das Team von AREVA Multibrid solide Arbeit geleistet. Von Bord der Odin, einer für das Rammen der so genannten Piles (Pfähle) und die Montage der Windkraftanlagen eingesetzten Hubplattform („Jack-up“-Barge), installierte das insgesamt rund 70-köpfige Team die sechs je über 700 Tonnen schweren Kolosse. Die Arbeitsplattform steht mit vier Hubbeinen fest auf dem Meeresboden und ist einige Meter über der Wasseroberfläche mit der Ausrüstung für die Errichtungsarbeiten wie Rüttler, Unterwasser-Hammer, Taucherstation, Werkstatt- und Bürocontainer, etc. ausgestattet. Für die anschließende Installation der Windturbinen wird Odin durch die größere Hubplattform JB-114 ersetzt.

Die laufenden Arbeiten auf hoher See können im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam auf das Baufeld, die aktuelle Bilder liefert.

Druckfähige Bilder zum kostenlosen Download finden Sie unter: http://bildarchiv.alpha-ventus.de

Presseinformation vom 27. Mai 2009

AG Reederei Norden-Frisia ist maritimer Logistikpartner für Offshore-Windpark „alpha ventus“

 Pioniere unter sich: Der erste deutsche Offshore-Windpark, „alpha ventus“, sichert sich langfristig die Transport-Dienstleistungen der AG Reederei Norden-Frisia. Nach 2008 führt die Reederei auch für die Bauphase 2009 und die anschließende Betriebsphase die Versorgung des ersten deutschen Offshore-Windparks durch. Der erste Deutsche Offshore Windpark wird rund 45 km vor der Küste Borkums errichtet.

Anlässlich der Schiffstaufe des ersten deutschen Offshorekatamarans, der „Wind Force I“, auf der Schiffswerft Diedrich in Oldersum, tauschten Vertreter der Deutsche Offshore-Testfeld- und Infrastruktur GmbH (DOTI) und der AG Reederei Norden-Frisia einen Dreijahresvertrag über die seeseitige Versorgung von „alpha ventus“ mit Personal und Material aus. DOTI ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Energiekonzerne EWE, E.ON und Vattenfall Europe und wurde eigens für den Bau und den Betrieb von „alpha ventus“ gegründet.

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V.l.n.r.: Jens Schädler, Geschäftsführer Schiffswerft Diedrich, Irina Lucke, Teilprojektleiterin alpha ventus, und Carl-Ulfert Stegmann, Vorstand der AG Reederei Norden-Frisia, bei der Taufe der Windforce 1.

Errichtung soll im April starten

alpha ventus geht bald wieder offshore

 März 2009. Das Projekt alpha ventus nimmt in wenigen Wochen seine Offshore-Bautätigkeit wieder auf. Nachdem bereits im Herbst 2008 das Offshore-Umspannwerk erfolgreich errichtet wurde, folgt nun voraussichtlich ab April der Bau der zwölf Windenergieanlagen der 5-Megawatt-Klasse 45 Kilometer vor der Küste Borkums im 30 Meter tiefen Seewasser: sechs AREVA Multibrid M5000 und sechs REpower 5M sollen dann bis Ende 2009 in Betrieb gehen und umweltfreundlichen Strom liefern - in einer Menge, die dem Verbrauch von 50.000 Haushalten entspricht. Die Planungen und logistischen Vorbereitungsarbeiten für die Installation der Anlagen für Deutschlands ersten Offshore-Windpark laufen bereits auf vollen Touren.

Sechs der zwölf Windenergieanlagen liefert die Firma AREVA Multibrid. Die Anlagen werden "schlüsselfertig" übergeben - das Unternehmen aus Bremerhaven produziert die Windräder und zeichnet ebenfalls für die Errichtung ihrer Anlagen auf See verantwortlich. Diese Anlagen bilden den südlichen Teil des Windparks. Sechs weitere Anlagen kommen von der Firma REpower mit Hauptsitz in Hamburg. Die Errichtung der REpower-Anlagen, die die nördliche Hälfte des Windparks bilden, erfolgt in Kooperation von REpower und DOTI. Gesteuert werden die Offshore-Bauarbeiten von Eemshaven in den Niederlanden als logistischem Dreh- und Angelpunkt. Das Projekt alpha ventus hat Eemshaven als Basishafen gewählt, um möglichst kurze Wege zum Baufeld vor Borkum zu haben.

Alle Windenergieanlagen werden nach einem ähnlichen Prinzip errichtet. Zunächst wird ein Fundament auf dem Meeresboden verankert. Sowohl für die Multibrid M5000 als auch für die REpower 5M kommen dabei schwere Stahlfundamente zum Einsatz, die sich allerdings in ihrer Konstruktionsweise etwas voneinander unterscheiden. Die M5000 wird auf so genannten "Tripod"-Fundamenten errichtet, dreibeinigen Stahlsockeln von jeweils mehr als 700 Tonnen Gewicht. Die so genannten "Jacket"-Fundamente für die Anlagen von REpower wiegen rund 500 Tonnen. Sind die Fundamente sicher auf dem Meeresboden verankert, werden darauf anschließend die Türme der Windenergieanlagen montiert. Die Türme bestehen aus jeweils drei Segmenten und sie wachsen Stück für Stück in die Höhe, indem die Segmente aufeinander gesetzt und miteinander verschraubt werden. Danach werden auf den Turmspitzen die so genannten Gondeln installiert, die das technische Herzstück jeder Windenergieanlage bilden. Schließlich werden an den Stirnseiten der Gondeln die drei Flügel der Windmühlen, der so genannte Rotorstern, montiert. Damit der Windstrom später an Land fließen kann, werden die Windenergieanlagen in einem weiteren Arbeitsschritt mit dem Offshore-Umspannwerk verkabelt. Das Umspannwerk selbst ist mit einem langen Seekabel mit einem Transformator an Land verbunden.

Wenn die Wetterbedingungen günstig und alle logistischen Bauvorbereitungen erledigt sind, startet alpha ventus voraussichtlich im April mit der Errichtung der ersten Tripods für die AREVA Multibrid M5000. Etwas zeitversetzt folgen dann die REpower-Anlagen. Bis dann alle zwölf Windmühlen in ihrer vollen Größe im Meer vor Borkum stehen, werden aber noch mehrere Monate vergehen. Läuft für uns alles nach Plan, dann können sich die Mühlen im Spätherbst 2009 drehen. Aktuelle Infos über den weiteren Verlauf des Projekts finden Sie hier auf unserer Website.

Dr. Claus Burkhardt wird neuer Geschäftsführer

Wechsel in der DOTI-Geschäftsleitung

 Oldenburg, 16. Dezember 2008. Dr. Claus Burkhardt, Leiter Betrieb Offshore bei der Oldenburger EWE AG, wird neues Mitglied der Geschäftsführung der Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG (DOTI).

Der 47-jährige promovierte Naturwissenschaftler löst Wilfried Hube ab, der seit dem 1. Oktober 2008 die Gesamtprojektleitung von alpha ventus verantwortet. "Wir freuen uns mit Herrn Dr. Burkhardt einen erfahrenen Experten an Bord zu haben und wünschen ihm für seine zukünftigen Aufgaben viel Erfolg", sagt Dr. Thomas Neuber, EWE-Vorstand Beschaffung und Produktion. Die Energiekonzerne EWE, E.ON Climate & Renewables und Vattenfall Europe New Energy gründeten die DOTI GmbH 2006 für die Realisierung von alpha ventus.

Hamburg, Oldenburg, 11.12. 2008

EWE erhöht Anteile an der DOTI

 Auf Grundlage der zwischen den Häusern EWE, EON und Vattenfall geführten Gespräche über die Errichtung des Offshore-Windparks alpha ventus erhöht die EWE ihren Gesellschaftsanteil an der DOTI Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur-GmbH und Co. KG von 33,3 Prozent auf 47,5 Prozent.

Die Anteile der Gesellschafter E.ON und Vattenfall reduzieren sich entsprechend auf jeweils 26,25 Prozent.

In der Realisierungsphase des Pilotprojekts zeigt sich, dass die tatsächlichen Kosten des Projekts von den Planungen abweichen. Im Ergebnis führt dies zu einer Erhöhung der Gesamtinvestition von geplant 189 Millionen Euro auf nun ca. 250 Millionen Euro. EWE erklärt sich bereit, seinen Gesellschafteranteil an der DOTI zu erhöhen und die höheren Investitionskosten zu tragen.

Das strategische Ziel der DOTI ist es, das Pionierprojekt alpha ventus als ersten deutschen Offshore-Windpark zum Erfolg zu führen und damit der Entwicklung der Offshore-Windenergie in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen. Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Finanzierung von großen Offshore-Projekten angesichts der "Finanzkrise" steht das Projekt alpha ventus somit auch für Kontinuität.

Das bedeutet: DOTI errichtet wie geplant 12 Windenergieanlagen in dem Offshore-Windpark alpha ventus, der darüber hinaus als Testfeld für die Durchführung von umfangreichen Forschungsvorhaben genutzt wird. Das gemeinsame Projektteam führt die Planung und den Bau des Windparks entsprechend der vereinbarten Aufgabenverteilung fort.

Das Umspannwerk für den Offshore-Windpark wurde bereits termingerecht im September 2008 unter der Führung der DOTI errichtet. Ab April 2009 sollen dann die Fundamente für die Windenergieanlagen (WEA) des Typs AREVA Multibrid M5000 aufgestellt werden. Die Windenergieanlagen des Typs Repower 5M sollen dann ab Mitte Juli errichtet werden. Wir sind zuversichtlich, dass der Windpark bis Ende 2009 in Betrieb gehen kann.

Hamburg, Oldenburg, 24.11.2008

REpower und DOTI unterzeichnen Liefervertrag über sechs REpower 5M für alpha ventus

 Errichtung der Windenergieanlagen für ersten deutschen Offshore-Windpark voraussichtlich Sommer 2009

Ein weiterer Baustein des ersten deutschen Offshore-Windparks alpha ventus ist gelegt: Gerade unterzeichneten die REpower Systems AG und die Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG (DOTI) in Hamburg den Vertrag über die Lieferung und die Errichtung von sechs Windenergieanlagen des Typs REpower 5M. Die REpower-Anlagen sollen voraussichtlich ab Mitte Juli 2009 im Baufeld von alpha ventus 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum aufgestellt werden.


„Wir sind froh, dass der Vertrag mit REpower jetzt unter Dach und Fach ist“, zeigte sich alpha ventus Gesamtprojektleiter Wilfried Hube zufrieden. „Ich bin zuversichtlich, dass wir dieses Pionierprojekt der Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall nun wie geplant 2009 zum Erfolg führen werden. Mit REpower haben wir einen Partner an Bord, der bereits über umfangreiche Offshore-Erfahrungen mit Windenergieanlagen dieser Größe besitzt“, so Hube.

„Wir freuen uns, dass mit dieser Unterzeichnung nun offiziell der Startschuss für den Bau und die Errichtung unserer Anlagen gefallen ist“, ergänzt Norbert Giese, bei der REpower Systems AG Leiter der Business Unit Offshore. „Natürlich sind wir stolz darauf, dass der erste deutsche Offshore-Windpark zur Hälfte aus REpower-Turbinen bestehen wird.“

Die sechs Anlagen sollen in der neuen Offshore-Fertigungshalle der REpower Systems AG in Bremerhaven gefertigt und bis zum Sommer 2009 ausgeliefert werden. Die REpower 5M wurde insbesondere für den Offshore-Betrieb entwickelt. Mittlerweile hat REpower 17 Anlagen dieses Typs onshore und offshore erfolgreich errichtet, darunter zwei Anlagen in der schottischen Nordsee in 44 Metern Wassertiefe und sechs 5M für den ersten belgischen Offshore-Windpark Thornton Bank.

alpha ventus
alpha ventus ist der erste deutsche Offshore-Windpark, der auf hoher See errichtet wird. Mit dem Pilotprojekt werden rund 45 Kilometer vor der Küste Borkums grundlegende Erfahrungen mit Bau und Betrieb eines Offshore-Windparks gesammelt. Im Testfeld alpha ventus kommen insgesamt zwölf Windenergieanlagen der 5-Megawatt-Klasse zum Einsatz: sechs Anlagen des Typs Areva Multibrid M5000 sowie sechs Anlagen der REpower 5M. Darüber hinaus werden für die Windenergieanlagen zwei Arten von Stahlfundamenten eingesetzt. Während die Areva Multibrid-Anlagen auf so genannten Tripods stehen, werden für die REpower-Anlagen so genannte Jacket-Fundamente gewählt.

Zum ersten Mal werden solche Anlagen küstenfern in 30 Meter Wassertiefe errichtet und betrieben. Die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse werden in Konstruktion, Bau und Betrieb zukünftiger Offshore-Anlagen einfließen. Die Arbeiten für den Bau der Multibrid M5000 beginnen nach jetzigem Planungsstand im April 2009. EWE, E.ON und Vattenfall haben für die Realisierung des Windparks alpha ventus die „Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG“ (DOTI) gegründet. Unter der Bezeichnung „Borkum West“ hat DOTI die Genehmigungsrechte an dem Testfeld von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Stiftung Offshore-Windenergie) gepachtet.

Druckfähige Bilder zum kostenlosen Download finden Sie unter:

alpha ventus -- REpower

 

Wilfried Hube übernimmt zum 1. Oktober die Gesamtprojektleitung des Projekts alpha ventus.

Wechsel in der Gesamtprojektleitung von alpha ventus

 Der 44-jährige Diplom-Ingenieur fungierte bislang als Geschäftsführer der Deutschen Offshore-Testfeld und Infrastruktur Gmbh & Co. KG (DOTI).


Wilfried Hube, Gesamtprojektleiter alpha ventus, im September 2008 bei Offshore-Arbeiten.  Copyright: Stiftung Offshore Windenergie/DOTI, 2008

Wilfried Hube folgt als Gesamtprojektleiter auf Hendrik Bergmann (42), der das Projekt verlässt und der sich nun neuen Aufgaben in der Energiewirtschaft widmet. "Das gesamte DOTI-Projektteam bedankt sich ausdrücklich für den hohen persönlichen Einsatz, mit dem Hendrik Bergmann dieses Pionierprojekt unermüdlich vorangetrieben hat", sagt Dr. Frank May, Geschäftsführer der Vattenfall Europe New Energy GmbH, die gemeinsam mit der EWE AG und der E.ON Climate & Renewables alpha ventus als Gemeinschaftsprojekt unter dem Dach der DOTI betreibt. Die DOTI wünscht Hendrik Bergmann viel Erfolg bei seiner neuen Tätigkeit.

Arbeiten auf See planmäßig verlaufen

Umspannwerk für Offshore-Windpark alpha ventus steht

 Ein wichtiger Meilenstein beim Bau des ersten deutschen Offshore-Windparks alpha ventus ist gelegt: Am 27.09.2008 wurde auf See 45 Kilometer vor der Insel Borkum das Umspannwerk des Windparks planmäßig fertig gestellt. Dazu wurde das Modul mit der gesamten E-Technik, die so genannte "Topside", auf das bereits auf dem Meeresboden verankerte Fundament ("Jacket") aufgesetzt.

Das fertige Offshore-Umspannwerk am 27.09.2008 aus der Hubschrauberperspektive. Copyright: Stiftung Offshore Windenergie/DOTI, 2008

Die Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG (DOTI) realisiert damit einen zentralen Bauabschnitt in diesem Pionierprojekt. Federführend für Bau und Errichtung der Offshore-Umspannplattform ist im Auftrag der DOTI die Arbeitsgemeinschaft der Bilfinger Berger AG, HOCHTIEF Construction AG und WeserWind GmbH. Für die E-Technik zeichnet die AREVA Energietechnik GmbH als Lieferant verantwortlich. Rund 80 Personen waren an der Installation des Umspannwerks auf See beteiligt.

"Das Gemeinschaftsprojekt alpha ventus der Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall steht dafür, die Entwicklung der Offshore-Windenergie in Deutschland entscheidend mit voranzutreiben", sagt Wilfried Hube, Geschäftsführer der DOTI und ab 1. Oktober zugleich Gesamtprojektleiter von alpha ventus. "Wir sind Pioniere in diesem für deutsche Verhältnisse noch jungen Industriezweig. Mit der Installation des Offshore-Umspannwerks realisieren wir einen entscheidenden Meilenstein beim Bau von Deutschlands erstem Windpark auf hoher See", so Hube.

Das Offshore-Umspannwerk ist das Herzstück des Windparks alpha ventus, das den Transport des voraussichtlich ab Mitte 2009 auf See erzeugten Windstroms an Land erst ermöglicht. Seine Position ist an der südöstlichen Ecke des geplanten Windparks, 54 Grad nördlicher Breite und 6 Grad östlicher Länge.

Es besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: dem rund 45 Meter hohen und rund 650 Tonnen schweren Stahlfundament ("Jacket") und dem rund 15 Meter hohen Modul mit den elektrotechnischen Einheiten wie dem Transformator mit der entsprechenden Verkabelung, das als "Topside" bezeichnet wird. Die dreistöckige Topside hat ein Gewicht von etwa 680 Tonnen und steht rund 20 Meter über dem Meeresspiegel. Das gesamte Bauwerk ist gut 60 Meter hoch und wiegt mehr als 1.300 Tonnen. Es wurde mit vier jeweils 35 Meter langen Stahlrohren, von denen jedes ein Gewicht von gut 100 Tonnen hat, in rund 30 Meter Wassertiefe auf dem Meeresboden quasi "festgenagelt".

Die Errichtung der Fundamente ("Tripods") für die ersten sechs von insgesamt zwölf geplanten Windenergieanlagen musste im August dieses Jahres wetterbedingt unterbrochen und auf 2009 verschoben werden. Voraussichtlich ab Frühjahr 2009 werden dann die ersten Windenergieanlagen errichtet.

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Arbeiten auf See gehen voran

Erster Rammschlag für Offshore-Windpark alpha ventus

 Am 19.09.2008 erfolgte im Baufeld des Windparks alpha ventus der erste Rammschlag für das Fundament (engl. „Jacket“) des Offshore-Umspannwerks. Der Rammschlag markiert den Beginn der Arbeiten auf See 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Das Fundament hat eine Grundfläche von 30x30 Metern und wird derzeit mit vier je 35 Meter langen zylindrischen Stahlpfählen in einer Wassertiefe von rund 30 Metern im Meeresboden verankert.

 

„Jetzt geht das Projekt alpha ventus offshore“, sagt Irina Lucke, Projektleiterin der Deutschen Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG (DOTI) und zuständig für die Errichtung des Umspannwerks auf See. „Die Fertigungsarbeiten an Land für das Umspannwerk wurden trotz des sehr ehrgeizigen Projektzeitplans termingerecht fertig. Das stimmt uns zuversichtlich, das Bauwerk in den kommenden Wochen komplett errichten zu können“, so Lucke.

Das Umspannwerk ist das Herzstück des Windparks alpha ventus, das den Abtransport des auf See erzeugten Windstroms an Land erst ermöglicht. Es besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: dem 45 Meter hohen und rund 650 Tonnen schweren Stahlfundament (Jacket), das sich größtenteils unter Wasser befindet, und dem Modul mit den elektrotechnischen Einheiten wie dem Transformator mit der entsprechenden Verkabelung, das als „Topside“ bezeichnet wird und das in einer Höhe von rund 20 Metern über Wasser steht. Die Topside wartet derzeit in Wilhelmshaven auf ihren Abtransport auf See und soll in Kürze auf das Jacket aufgesetzt werden.

Die Konstruktionsarbeiten auf See erfolgen mit Hilfe einer so genannten Hubplattform der Firma HOCHTIEF. Die Plattform, benannt nach dem nordischen Gott „Odin“, steht auf vier Beinen auf dem Meeresboden. Auf der Plattform befinden sich die Kräne und technischen Geräte, mit deren Hilfe die Rammarbeiten am Fundament des Offshore-Umspannwerks derzeit durchgeführt werden.

Copyright der Bilder: Stiftung Offshore Windenergie/WeserWind, 2008

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Arbeiten auf See laufen nach Plan

Fundament für Umspannwerk tritt Seereise an

 Das Fundament (engl. „Jacket“) für das Offshore-Umspannwerk des Windparks alpha ventus hat am 17.09. von Wilhelmshaven aus seine Reise auf See angetreten. Die rund 650 Tonnen schwere und 45 Meter hohe Jacket Konstruktion wurde dazu auf dem Gelände der Firma Weserwind vom Schwimmkran „Taklift 4“ an den Haken genommen und frei schwebend abtransportiert. Für die Fahrt zum Baufeld von alpha ventus 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum veranschlagen die Experten eine Fahrtzeit zwischen 12 und 24 Stunden, abhängig von den Wetterbedingungen auf See. Anschließend erfolgt die Verankerung des Jacket auf dem Meeresboden in rund 30 Meter Wassertiefe.

„Das Offshore-Umspannwerk ist das Herzstück des Windparks alpha ventus, das den Transport von Windstrom an Land erst ermöglicht. Deswegen freuen wir uns, dass dieser wichtige Schritt zum Aufbau des Umspannwerks nun getan ist“, sagt Irina Lucke, verantwortliche Projektleiterin für die Errichtung des Bauwerks bei der Deutschen Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG (DOTI).

„Wir sind stolz, an dem Projekt teilzunehmen und freuen uns, unsere Erfahrungen aus dem Bau von Gründungsstrukturen für Offshore-Windenergieanlagen in dieses Projekt einbringen zu können“, sagt Stefan Evers, Projektleiter bei der Weserwind Offshore Construction Georgsmarienhütte GmbH. „Trotz des extrem ehrgeizigen Terminplans ist es uns gelungen, sämtliche Bauteile termingerecht abzuliefern. Die hohen Qualitätsanforderungen waren für uns dabei eine besondere Herausforderung. Hier ist ein High Tech Bauwerk „Made in Germany“ entstanden“, so Evers.  

Pilotprojekt präsentiert sich auf der Husumwind

Messeauftakt mit alpha ventus

 Am Eröffnungstag der HUSUM WindEnergy gab das Projektteam des ersten deutschen Offshore-Windparks, alpha ventus, einen anschaulichen Überblick über den Stand der laufenden Arbeiten. Wilfried Hube, Geschäftsführer der DOTI, erläuterte bisher Erreichtes und skizzierte den weiteren Projektverlauf. Ein voll besetzter Konferenzraum bot die Kulisse für einen informativen "Messe-Empfang".

Rund 20.000 Besucher aus etwa 40 Ländern erwarten die Veranstalter der diesjährigen HUSUM WindEnergy auf der internationalen Leitmesse der Windenergie. Die Messe in der Küstenstadt ist seit nunmehr fast 20 Jahren ein Branchenevent. Auch das Team von alpha ventus zeigte Präsenz und stellte im Rahmen des Messeskongresses "Develop the Future! ...of wind energy" einen akutellen Projektstand vor. Mit Wilfried Hube, EWE AG, waren Sven Utermöhlen, Dominik Schwegmann, Wolfgang Normann und Jonny Stokes von der E.ON Climate & Renewables, sowie Hergen Stolle und Lutz Wiese von Vattenfall Europe vor Ort, um Rede und Antwort zu alpha ventus zu stehen.

Das Angebot wurde mit großem Interesse angenommen. Statt einem informellen Gespräch in familiärer Atmosphäre - die Veranstaltung war als kleiner Mittagsempfang geplant - wurde es geradezu eng im voll besetzten Konferenzraum des Messezentrums. Vor über 50 Fachbesuchern und Journalisten gab Wilfried Hube zunächst in einem bildreichen Vortrag einen Überblick über die Fertigungsarbeiten. Themen waren unter anderem der technische Bauablauf sowie die aktuell mitgeteilte Verzögerung im Baufortschritt aufgrund der in diesem Sommer vorherrschenden Wetterverhältnisse. Weiterhin ist das geplante Offshore-Umspannwerk ein Großgewerk von besonderem Interesse.

Die HUSUM WindEnergy läuft noch bis zum 13. September. Und alpha ventus ist weiterhin vor Ort: Die Partner E.ON und Vattenfall sowie eine große Anzahl der beauftragten Zulieferer sind mit eigenen Ständen vertreten. Der erste deutsche Offshore-Windpark bleibt ein Thema der Branche.

PRESSEMITTEILUNG VOM 04.09.2008

Wetterbedingungen verzögern Bauarbeiten auf See

 Die Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG (DOTI) hat die Legung der Seekabel für die Innerparkverkabelung des Offshore-Windparks alpha ventus zunächst zurückgestellt. Die Fundamente (Tripods) für die Windenergieanlagen konnten noch nicht gesetzt werden. Das anhaltend schlechte Wetter im Baugebiet 45 Kilometer vor Borkum hat die Errichtung der Tripods bisher verhindert.

Die Verschiebung hat voraussichtlich zur Folge, dass die ersten Windenergieanlagen im Frühjahr 2009 errichtet werden können. Der Beginn der Verlegearbeiten für die Innerparkverkabelung war ursprünglich für Anfang September vorgesehen. Die Arbeiten zur Errichtung des Fundaments für das Offshore-Umspannwerk kommen unterdessen wie geplant voran.

Die Bauarbeiten für die Fundamente gingen seit Anfang August zunächst planmäßig voran. Die eingesetzten Bauschiffe waren Mitte August auf der Baustelle des Offshore-Windparks versammelt und entsprechende bauvorbereitende Maßnahmen wurden eingeleitet. Ein Wetterumschwung verhinderte das Setzen des ersten Tripods. Die Bauarbeiten auf See mussten unterbrochen werden, seitdem wartet die Baucrew auf ausreichend gute Wetterbedingungen, um ihre Arbeiten vor Ort fortzusetzen.

Das Positionieren und Verankern der rund 700 Tonnen schweren und rund 45 Meter hohen Fundamente auf dem Meeresgrund erfordert so genannte "Wetterfenster" von etwa vier Tagen mit ruhiger See. Seit Mitte August waren diese Bedingungen auf der Nordsee nicht gegeben.

Unterdessen gehen die Arbeiten an Land voran. In Wilhelmshaven wird derzeit das Fundament (Jacket) für das Umspannwerk gefertigt. Ab Mitte September soll das Fundament dann wie geplant auf See transportiert und im Windpark alpha ventus verankert werden.

Nach der Aufstellung der Fundamente sollen dann die Innerparkverkabelung erfolgen und die zu errichtenden Windanlagen mit dem Umspannwerk verbunden werden.

Startsignal gibt das Wetter

Bauflotte in Wilhelmshaven versammelt

 Am vergangenen Wochenende sind die ersten drei Tripods von alpha ventus aus dem Norwegischen Verdal in Deutschland eingetroffen. Nun liegt die Bauflotte zur Errichtung der Tripods in Wilhelmshaven und trifft letzte Vorbereitungen zum Gang auf See. Sobald die Wetterbedingungen stimmen, verlässt die Bauflotte Wilhelmshaven mit Zielkurs alpha ventus. Ein geeignetes Wetterfenster von etwa vier Tagen mit entsprechend ruhiger See ist die Voraussetzung für den Start der Arbeiten 45 Kilometer vor der Küste der Insel Borkum.

Die Bauflotte in Wilhelmshaven. (c) Stiftung Offshore Windenergie/Multibrid, 2008

 

Zur Bauflotte  zählen die Pusher Barge "Mega/Motti", der Schwimmkran "Samson", Schlepper und der Poton mit den drei Tripods für die Windenergieanlagen AV10, AV11 und AV12, die später die südliche Seite des Windparks bilden werden. Die jeweils 700 Tonnen schweren und 40 Meter hohen Gründungsstrukturen für die Windenergieanlagen werden auf See in Position gebracht und mit jeweils drei Stahlpfählen auf dem Meeresgrund fixiert.

Ankunft der Tripods in Wilhelmshaven. (c) Stiftung Offshore Windenergie/Multibrid, 2008

 

 

Destination: Offshore

alpha ventus startet im August

54°01,6'N 006°36,2'E - 54°00,4'N 006°38,6'E - 53°59,2'N 006°36,2'E - 54°00,4'N 006°34,0'E. Diese Koordinaten finden sich in den Bekanntmachung für Seefahrer (T)34/08 des Wasser- und Schifffahrtsamtes Wilhelmshaven. Sie kündigen die Baumaßnahmen zum Offshore-Windpark alpha ventus an. Ab dem 28. Juli 2008 markieren sie die Eckpunkte der nautischen Sicherheitszone um das Baufeld im Meer. Denn aus Gründen der Verkehrssicherheit gilt ein Befahrensverbot für das alpha ventus-Gebiet. Hiervon ausgenommen sind Forschungs-, Versorgungs- und Baustellenfahrzeuge. Und davon gibt es eine ganze Menge. 

Die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt des Windparks beginnen im August und erstrecken sich abhängig vom Wetter bis in den Herbst. In dieser Zeit sind vom kleinen „Fast Rescue Boat“ über Verkehrssicherungsschiffe, Schlepper und Kabelverleger, von kleinen Tauchrobotern zu gigantischen Pontons mit über 15.000 Tonnen Zuladung und Schwimmkranen mit 900 Tonnen Hubleistung die unterschiedlichsten Spezialschiffe und Wasserfahrzeuge im Einsatz. Um den Baustellenverkehr zu koordinieren, laufen beim „Vessel Coordinator“ im Basishafen Norden-Norddeich alle Informationen zusammen. Er ist während der Bauphase für die Beobachtung aller Schiffsbewegungen im Zusammenhang mit den Bauarbeiten am Offshore-Windpark verantwortlich.

Transport der unteren Turmsegmente (S3). Foto: (c) EWE AG.


Aktuell laufen die letzten Vorbereitungen für den Baubeginn. So wird dieser Tage bei Weserwind in Wilhelmshaven das Umspannwerk vormontiert. Bei Multibrid in Bremerhaven werden die Türme für die ersten Anlagen ausgerüstet und auf dem historischen Gelände der Norddeutschen Seekabelwerke in Nordenham werden die gewaltigen Kabelstränge der Innerparkverkabelung fertig gestellt und transportfertig aufgespult.

Mit diesen Kabelsträngen werden die Windkraftanlagen innerhalb des Parks mit dem Umspannwerk verbunden. Foto: (c) Norddeutsche Seekabelwerke GmbH 2008.


Am 23. Juli startete in Norwegen das Seafastening der ersten drei Tripods – den 40 Metern hohen, 700 Tonnen schweren Stahlkonstruktionen, die auf dem Meeresgrund als Fundamente der Windenenergieanlagen dienen werden. Die Tripods werden per Ponton zum Offshore-Windpark geschleppt und Anfang August an den exakt ausgemessenen Positionen am Seeboden verankert, austariert und für das Aufsetzen der Stahltürme der Windenergieanlagen vorbereitet.

Das Errichten einer Windenergieanlage erfolgt in fünf weiteren Schritten. Zunächst wird die Innerparkverkabelung eingeführt, im nächsten Schritt das erste Turmsegment auf den Tripod montiert und die weiteren Segmente nacheinander aufgesetzt. Schließlich wird die Gondel mit zwei vormontierten Rotorblättern aufgesetzt. Zum Abschluss folgt das dritte Rotorblatt.

Bauarbeiten an der Tragstruktur des Umspannwerks. Teile des Jackets werden eingerüstet. Foto: (c) Stiftung Offshore Windenergie/DOTI/2008.


Von der Bau- und Betriebsgenehmigung, die im Jahr 2001 erteilt wurde, über die Gründung der Stiftung Offshore-Windenergie 2005, die Gründung der Betreibergesellschaft DOTI 2005, das Gesetz zur Beschleunigung von Planungsverfahren für Infrastrukturvorhaben von 2006 bis zur Unterzeichnung des ersten Liefervertrags für sechs Windenergieanlagen im Juni 2007 wurde ein weiter Weg beschritten. Eine letzte formelle Baufreigabe seitens des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) markierte am 15. Juli 2008 den letzten Schritt an Land. Nun geht es hinaus aufs offene Meer.

Schulklasse besucht die Fertigungsstätte des Offshore-Umspannwerks

Borkumer Schüler auf Tuchfühlung mit alpha ventus

 „Stellt euch vor: Ihr steht auf dem Dach von eurer Schule…“ – eine Gruppe von Siebtklässlern blickt ehrfürchtig auf die enormen Stahlkonstruktionen. Stefan Evers weiß, wie er eine Sache erklären muss, auch wenn Vorträge vor Schülern vermutlich nicht in seiner Stellenbeschreibung stehen. Evers ist Projektleiter bei Weserwind, die seit März 2008 im Auftrag von EWE, E.ON und Vattenfall an der Stahlkonstruktion für das Offshore-Umspannwerk von alpha ventus arbeiten. Ein Job, der viele Herausforderungen mit sich bringt. Schließlich ist alpha ventus der erste deutsche Offshore-Windpark, der auf hoher See errichtet wird: draußen auf der Nordsee, 45 Kilometer nördlich von Borkum.

Die Szene spielte sich am 3. Juli in Wilhelmshaven ab. Anlass war der Besuch von 30 Schülerinnen und Schülern der Inselschule Borkum, die sich im Unterricht mit dem Thema Offshore-Windkraft auseinander setzen. Auf Einladung von alpha ventus erhielten die Jugendlichen einen Einblick in die Arbeiten vor Ort. Irina Lucke (EWE AG), die auf Auftraggeberseite die Arbeiten am Umspannwerk verantwortet, ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe persönlich durch die Fertigung zu begleiten. Und so konnten die Schüler hautnah erleben, was der Unterschied zwischen Unter-Pulver- und Schutzgasschweißen ist. Sie konnten sehen, wie eine „eingehauste“ Offshore-Plattform aussieht, wie schweißtreibend Helm und Warnweste im Sommer sind und nicht zuletzt, wie gewaltig der Sprung von der Theorie eines Konstruktionsplans zur Praxis von 1000 Tonnen Stahl werden kann.

Das Thema bewegt, das zeigte schon die Gruppenstärke. „Wir haben nur die ausdrücklich interessierten Schülerinnen und Schüler mitgenommen“, berichtete Dominique Plewe, die als Lehrerin den Trip organisiert hatte, „auch unter den Lehrern war die Neugier groß“. Ein positives Zeichen, findet Irina Lucke: „Das Thema Offshore hat eine ganz konkrete Bedeutung für die Bewohner der Küstenregionen. Es geht darum, verantwortungsbewusst mit der Umwelt umzugehen, unsere zukünftige Energieerzeugung zu sichern und auch neue Arbeitsplätze zu schaffen. Wir freuen uns daher besonders über die Neugier und das Engagement der Schülerinnen und Schüler, sich die Sache einmal selbst anzuschauen.“

Lichtblicke im Schulalltag: Schüler beobachten Schweißarbeiten am Offshore-Umspannwerk von alpha ventus. (c) EWE/Duddek
Wir bewegen etwas: Irina Lucke (EWE) erläutert das Projekt alpha ventus. (c) DOTI/ alpha ventus 2008


Schon im Juli gehen die ersten Gewerke von alpha ventus hinaus aufs Meer. Die Umspannplattform hat noch ein wenig Zeit. Ab September plant die beauftragte Arbeitsgemeinschaft von Bilfinger Berger, Hochtief Construction und WeserWind GmbH ihre Errichtung auf hoher See. Von Borkum aus werden die Anlagen nicht zu sehen sein. Doch die Schülerinnen und Schüler der Inselschule werden sich sicher noch gut erinnern.

Erste Tripods werden fertig gestellt

Rolle aufwärts in Norwegen

 Die Vorbereitungen für alpha ventus laufen auf Hochtouren. An verschiedenen Standorten in Deutschland und Europa werden in diesen Tagen die ersten Komponenten für alpha ventus fertig gestellt. So wurde im Norwegischen Verdal der erste von sechs Tripods für alpha ventus aufgerichtet. Der zweite Roll-up ist für den 1. Juli geplant.

Die dreibeinigen Kolosse, auf denen später die Windräder im Meerwasser stehen, werden auf der Seite liegend aus neun Zentimeter starken Stahlteilen zusammen geschweißt und anschließend in eine senkrechte Position gebracht. Zur späteren Offshore-Baustelle auf dem Meer werden die Tripods ebenfalls aufrecht stehend transportiert. Der Überblick über die Baustelle zeigt zwei Tripods noch in liegender Position.


 

Erste Bilder des Roll-ups werden an dieser Stelle veröffentlicht.

In Bremerhaven heißt es zu dieser Zeit: Windstärke 08 – Kurs Offshore. Auf der gleichnamigen Konferenz der Windenergie-Agentur Bremerhaven (WAB) diskutiert die  Offshore-Szene aktuelle Projekte. Die Branche blickt dabei auf alpha ventus, den ersten deutschen Offshore-Windpark, der unter Hochseebedingungen realisiert wird. Am Mittwoch, 2. Juli, stellt Wilfried Hube (EWE), Geschäftsführer der DOTI, im Rahmen des Konferenzprogramms den aktuellen Projektstand vor.
Mehr zur Konferenz unter: http://www.windenergie-agentur.de/deutsch/Konferenz_2008.html

So entsteht die Zentrale auf See

Errichtung der Umspannplattform

 Das Umspannwerk ist ein zentraler Punkt im zukünftigen Windpark alpha ventus. Der Strom der 12 Windkraftanlagen wird hier zusammengeführt, in den elektrotechnischen Anlagen von 30kV auf 110 kV hochgespannt und per Seekabel in Richtung Festland geschickt. Doch wie gelangt dieser tonnenschwere Koloss an seinen Standort auf See?


Die Umspannplattform besteht aus zwei Teilen: Eine „Jacket“ genannte Unterkonstruktion trägt die drei Decks der so genannten „Topside“ über den Wellen. Von unten gesehen kommt zunächst das Kabeldeck mit den Anschlüssen der Seekabel und Räumen für die Montage- und Service-Techniker, darüber das Hauptdeck mit den elektrotechnischen Anlagen und ganz oben das Helikopter-Deck. Wie die Animation zeigt, werden Jacket und Topside jeweils in einem Stück zur Baustelle transportiert.

Die Arbeiten auf See beginnen voraussichtlich im September 2008. Ein schwimmender Kran, die Taklift 4, bringt zunächst die mehrere hundert Tonnen schwere Unterkonstruktion hinaus. Das „Jacket“ aus Stahlstreben wird auf den Meeresgrund aufgesetzt und an allen vier Ecken von der „Jack-up“-Plattform Odin mit je einem Pfahl fixiert. Anschließend gelangt die vormontierte Topside zunächst auf einem Ponton und für das letzte Stück am Haken des Schwimmkrans zum Baugrund. So können alle drei Decks einschließlich der elektrischen Anlagen in einem Stück transportiert werden. Nun erfolgt die Endmontage auf See: Mit Hilfe des Taklift 4 wird die Topside ausgerichtet, aufgesetzt und endgültig mit der Gründung verbunden.

Damit dies reibungslos gelingt, arbeitet die beauftragte Arbeitsgemeinschaft der Bilfinger Berger AG (Mannheim), Hochtief Construction AG (Essen) und WeserWind GmbH (Bremerhaven) bereits auf Hochtouren: Jacket, Gründungspfähle und Aufbauten inklusive Hubschrauberlandeplatz, Werkstatt und Aufenthaltsräume werden seit März 2008 am Braunschweigkai in Wilhelmshaven montiert und ab Juli 2008 mit dem Umspannwerk der AREVA Energietechnik GmbH (Dresden) ausgerüstet.

 Infomaterial zum Download

Laden Sie hier aktuelles Informationsmaterial herunter:

Broschüre zu alpha ventus (2 MB)

alpha ventus Presse Factsheet (286 KB)

 Webcam: Blick in den Windpark

Für interessierte Blicke stellt die Forschungsplattform FINO 1 aktuelle Bilder von Webcams und aktuelle Messdaten zur Verfügung.

Blick von FINO 1 in den Windpark alpha ventus 

Blick von FINO 1 nach:

Südwesten  l  Norden  l  Auf das Plattformdeck 

Live Messdaten zur Windrichtung und -stärke

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Aktuelle Medienberichte

 alpha ventus im TV und Internet

SPIEGEL-Online Videospezial über Offshore-Windkraft

ARD Tagesschau vom 27.04.2010, Berichterstattung zur Inbetriebnahme von apha ventus.

ZDF heute vom 27.04.2010, Bericherstattung zu Inbetriebnahme von alpha ventus.

ARD Morgenmagazin vom 14.04.2010, Premiere im Deutschen Fernsehen: Am Mittwoch, den 14. April, sendete das ARD Morgenmagazin LIVE von Deutschlands erstem Offshore-Windpark alpha ventus 45 Kilometer vor der Insel Borkum mitten in der Nordsee.

Deutschlandfunk "Forschung aktuell: Die Energie der rauen See Projektleiter von alpha ventus über den Offshore-Windpark", 27.04.2010. Zum Download beim DLF.

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W wie Wissen vom 13.09.2009, ARD, ca. 5 Minunten (Achtung: Pop-ups müssen für den Player aktiviert sein)

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heute in Deutschland vom 15.07.2009, ZDF, ca. 1,5 Minuten (Achtung: Pop-ups müssen für den Player der ZDF Mediathek aktiviert sein)

"drehscheibe Deutschland" vom 15.07.2009, ZDF, ca. 5 Minuten  (Achtung: Pop-ups müssen für den Player der ZDF Mediathek aktiviert sein)

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Der NDR war mit "buten un binnen" zu Gast im Baufeld. Zum Bericht (Sendedatum 17.06.2009)

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SWR 2 berichtete am 20.10.2008 über das "Kraftwerk auf hoher See"
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